"Gedächtnisschwund" bei selbst gebrannten CDs einkalkulieren
München (dpa/gms) - Selbst gebrannte CDs taugen einem Test zufolge nur für begrenzte Zeit zur Datensicherung.
Spätestens nach fünf Jahren müssten Anwender damit rechnen, dass die gespeicherten Daten verloren gehen. Das berichtet die Zeitschrift "PC Professionell". Bei Billigprodukten setze der digitale "Gedächtnisschwund" oft sogar noch früher ein. Anwender sollten daher persönliche Fotos und Geschäftsunterlagen stets mehrfach sichern und dabei verschiedene Speichermedien nutzen. Zudem ist es der Zeitschrift zufolge ratsam, gesicherte Dokumente regelmäßig zu
prüfen. Oft ließen sich Defekte an den Datenträgern nur schwer erkennen, da sie ihnen nicht immer von außen anzusehen sind. Wer noch Daten auf alten Disketten gespeichert hat, sollte diese außerdem auf aktuelle Medien kopieren. Anderenfalls könne es passieren, dass bald kein passendes Laufwerk mehr verfügbar ist, das die gespeicherten Daten lesen kann, warnen die Experten.
Quelle:
www.gmx.de