Warum Microsoft unfreiwillige Windows-Updates aufspielt 14.09 | 13:19
Nachdem Microsoft heimliches Windows-Updates für XP und Vista aufspielte, auch wenn die automatische Aktualisierung abgeschaltet war, kommen nun kärgliche Erklärungsversuche aus Redmond. Nachdem zahlreiche Websites und Blogs meldeten, dass Updates für Windows XP und Vista nur im Ereignis-Protokoll zu erkennen waren, die Nutzer vorher aber nicht gefragt wurden, kommt Microsoft wieder einmal in Erklärungsnöte.
Der Software-Konzern hat mittlerweile gestanden, ohne Hinweis ein Update für seine Betriebssysteme übermittelt zu haben. Gefunden haben es die Nutzer in den Protokollen des Windows-Update-Clients, berichtete der US-Fachdienst 'Windows Secrets' am Donnerstag Abend.
Microsoft räuspert sich nun möglichst leise: Das heimliche Update habe nur dazu gedient, ein Problem mit dem Windows-Update-Client auszuräumen, denn der habe bestimmte Aktualisierungen gar nicht mehr gemeldet. Deswegen "musste das intern aktualisiert werden", aber natürlich bleibe es Politik des Hauses, seinen Nutzern die volle Kontrolle über den PC zu überlassen, so der zuständige Manager Nate Clinton. Und jagt noch Worte hinterher, es sei doch in diesem "Spezialfall" unbedingt "nötig gewesen".
Das allerdings sehen viele Netzwerk-Administratoren nicht so, die auf den reibungslosen Ablauf in ihren Firmennetzen achten müssen. Sie testen meist einige Tage vor dem offiziellen Update das, was dann im gesamten Unternehmensnetz verteilt wird. Grund: Manche gutgemeinten neuen Funktionen können schnell unternehmenskritische Software zum Absturz bringen, weil Microsoft eben nicht auf Kompatibilität mit jedem Programm achten kann -. alles chon passiert, zuletzt beim Vista-Rollout mit SAP-Nutzern.
Brian Livingston von "Windows Secrets" meint, das trojanische Update würde einen weiteren Vertrauensverlust der Unternehmen und Konsumenten kosten. Microsoft hätte zumindest vorher etwas sagen müssen. (mk)
Quelle:
testticker.de
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ich hätte auch die gekürzte fassung von ssn nehmen können, aber da stand einfach zu wenig drinne
ich denke doch mal stark, dass wenn diverse regierungen gerafft haben (so in 2-3 monaten

), was ms da gemacht hat, werden die das ausnutzen....mir fällt dazu nur mal so der bundestrojaner ein...und natürlich die amis...
was mich auch interessieren würde ist: ich habe den kompletten updatedienst deaktiviert....ging das trotzdem, oder nur bei leuten die autoupdate aushatten?
am ende isses auf alle fälle ne riesen sauerei...weil um das umsetzen zu können, muss ms ja sämmtliche firewalls und virenscanner umgangen haben...mit nem rootkit?oder ne extra im letzten update implementierte sicherheitslücke??? is ja nicht schlimm, aber es wird nicht lange dauern, bis die ersten hacker dieses schlupfloch auch gefunden haben...und dann wirds mal wieder globale windoof-crashs geben...
danke microsoft, ihr seid die tollsten!
mfg, ein angepisster windows-user, der gerade überlegt sein linux wieder hauptsächlich zu nutzen...