| Sport Alles zum Thema Sport |
01.04.2007, 01:29
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#46 (permalink)
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Maskes triumphale Rückkehr im Ring
Das Comeback von Henry Maske ist geglückt. Mehr als zehn Jahre nach seinem letzten Fight gegen Virgil Hill siegte der 43-Jährige bei der Revanche in München gegen den gleichaltrigen US-Boxer.
Maske wirkte anfangs sehr passiv, war aber immer hochkonzentriert, so dass Hill seine Treffer nicht landen konnte. In der achten Runde erlitt Hill einen Cut über dem Auge. Danach war er gehandicapt und Maske spielte all seine Erfahrung aus. Das Punktrichterurteil war einstimmig.

Vor 12 500 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Olympiahalle begannen beide Boxer den Kampf sehr verhalten. Gerade Hill wirkte ungewohnt passiv und blieb unter seinen Möglichkeiten. Auch Maske hielt sich deutlich zurück. Wie beim ersten Aufeinandertreffen zeigten die Kontrahenten eine enttäuschende Leistung. Erst in der achten Runde gab es bei einem Kopfstoß von Maske den ersten Aufreger. Hill blutete stark über dem linken Auge. Der Ringrichter wertete die Aktion als absichtlichen Kopfstoß und zog Maske einen Punkt ab. Nach Pfiffen der enttäuschten Fans in der zehnten Runde wurde Maske aber aktiver und sicherte sich gegen den durch herunterlaufendes Blut behinderten Hill im Schlussspurt den Sieg. n Runde acht fiel die Entscheidung. Hill erlitt nach einem unbeabsichtigen Kopfstoß einen Cut über dem Auge. Ab diesem Zeitpunkt war er gehemmt. Maske bot eine taktische Meisterleistung und feierte einen verdienten Sieg. "Wer fragt jetzt noch nach meinem Alter", jubelte Maske nach dem Fight. "Ich habe ihn in die Defensive gedrückt, es war wunderbar für mich", meinte Maske.
Quelle: http://sport.rtl.de/boxen/boxen_73742.php
Er genoss die Minuten nach dem Fight, wirkte gelöst wie noch nie und hüpfte wie ein kleiner Junge durch den Ring. "Das habe ich mir zehn Jahre lang gewünscht!" Dann sagte er: "So kann man aufhören." Die meisten Experten glauben, das war der letzte Fight des Box-Denkmals.
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Geändert von Reaper (01.04.2007 um 01:32 Uhr).
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01.04.2007, 04:28
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#47 (permalink)
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ich fand den kampf einfach nur langweilig . das ist kein profikampf für mich
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01.04.2007, 12:53
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#48 (permalink)
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Ich finde da hat Maske sehr viele Kritiker auf seine gezogen.
Es gab wohl nicht viele die Maske überhaupt einen Hauch einer Chance gegeben hatten.
Ich auch auch nicht wenn ich ehrlich bin !
Respekt !
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02.04.2007, 01:07
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#49 (permalink)
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in der gewichtsklasse spielt halt taktik eine große rolle und das had der gentleman klasse gelößt! hill war zwar am anfang offensiver, aber ohne erfolg
und henry hat ihn ausgekonntert zum ende!
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02.04.2007, 08:19
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#50 (permalink)
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Eben ein klasse Kampf und Herzlichen Glückwunsch !!!
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02.04.2007, 08:55
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#51 (permalink)
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Ich schau normal kein Boxen, aber da hat es mich sogar an den Bildschirm gelockt!!
Muss sagen, dafür das Hill noch bis letztes Jahr aktiv war und Maske fast 10 Jahre nicht, ist das echt ein respektabler Fight gewesen.
Mfg
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Mein Homer ist kein Kommunist!
Er ist vielleicht ein Idiot,ein Versager oder ein Kommunist! Aber er ist ganz bestimmt kein Pornostar!!!
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03.04.2007, 01:38
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#52 (permalink)
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Box-Idol Maske: Das war mein letzter Kampf
Henry Maske hat alle Zweifler beschämt und sich mit einem starken Comeback endgültig in der deutschen Box-Geschichte verewigt. Über ein Jahrzehnt nach seinem Abschied vom Profi-Boxen nahm der Ex-Weltmeister aus Overath bei Köln vor 12 500 Zuschauern in München mit einem einstimmigen Punktsieg über den enttäuschenden WBA-Weltmeister Virgil Hill erfolgreich Revanche für die einzige Niederlage als Berufssportler.
Was der 43-Jährige sofort nach dem Rematch gegen seinen gleichaltrigen Gegner nicht verraten wollte, ließ er 90 Minuten nach Mitternacht heraus: Es war nur ein einmaliger Ausflug in die Vergangenheit, einen weiteren Kampf wird es nicht geben. Hill hatte den Deutschen am 23. November 1996 in dessen letztem Kampf mit 2:1-Richterstimmen bezwungen.
'Ich habe ein Versprechen gegeben, das werde ich halten. Das war eine letztmalige Sache', sagte Maske. Versprochen hatte er es seiner Familie, insbesondere seiner Frau Manuela, die mit Tränen in den Augen am Ring stand und vom eindeutigen Ausgang des Kampfes genauso überrascht war wie die prächtige Kulisse in der Olympiahalle. 'Die zehn Jahre Pause waren wohl besser als durchzuboxen', meinte der Sieger und verriet: 'Mir geht's klasse. Vor zehn Jahren waren es Tränen, jetzt ist es überschäumende Freude.'
Die zahlreich versammelte Prominenz spendete unisono Beifall. 'Henry hat das Unmögliche möglich gemacht. Er ist eine Ikone, ein Idol. Er steht jetzt neben Max Schmeling. Hut ab!', lobte Wladimir Klitschko den gefeierten Rückkehrer. Der Schwergewichts-Weltmeister aus der Ukraine sah Maskes Leistung als 'kluges Schachspiel', das unvergessen bleibe. Auch Ex-Weltmeister Markus Beyer war erstaunt: 'Das habe ich Henry nicht zugetraut. Er ließ einen Weltmeister alt aussehen.' Dem schloss sich der Kabarettist und ehemalige Boxkommentator Werner Schneyder, einer der schärfsten Kritiker von Maske, an. 'Maske war deutlich der Jüngere im Ring', meinte der österreicher.
Bei der ausgelassenen Freude in der Halle spielte es schließlich keine Rolle mehr, dass es ein eher langweiliges Gefecht mit einem indisponierten Weltmeister Hill war. 'Der erste Kampf vor zehn Jahren war noch langweiliger', meinte Jean-Marcel Nartz von der Hamburger Universum Box-Promotion. 'Für zwei 43-Jährige war das gut.' Hill geriet durch eine stark blutende Risswunde über dem linken Auge nach einem Kopfstoß Maskes in der achten Runde völlig von der Rolle.
In dem auf einem Minimum an Schlägen und Treffern beruhenden Duell wurde der Deutsche immer sicherer. Cruisergewichts-Champion Hill traute sich nicht, Maske wartete auf Konter. 'Hill hat so gekämpft, als hätte er Henry nie boxen sehen', meinte Promoter Wilfried Sauerland verwundert. Bisweilen quittierten die Zuschauer das wie ein Nichtangriffspakt anmutende Belauern mit Pfiffen. 'Ich gehe eben technisch-taktisch vor', erklärte Maske.
Nartz rief ins Bewusstsein, was viele Beobachter schon verdrängt hatten: Maske hat immer so geboxt. 'Henry ist auch als 25-Jähriger ausgepfiffen worden, weil er Kämpfe verhindert hat. Henry lässt jeden im Ring schlecht aussehen. Das ist nun mal sein Stil. Er ist, was man in der Branche einen Stinker nennt.' Trainer Manfred Wolke nannte es 'höchste Disziplin', die seinen Musterschüler auszeichnete. Auch TV-Sender RTL feierte: Mit 15,99 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 63,1 Prozent schlug der Privatsender alle Box-Quoten der Nach-Maske-Ära.
Hill erschien überraschend gelöst zur Pressekonferenz. 'Ich hoffe, Henry gibt mir einen Rückkampf. Ich kann darauf aber nicht zehn Jahre warten', meinte der Amerikaner, der im Vorfeld behauptet hatte, er könne nur durch Sabotage verlieren. Die Leistung des Amerikaners ('Ich fühle mich momentan nicht wie ein Champion und sehe auch nicht so aus') war eines Weltmeisters unwürdig. 'Die WBA muss sich nun an ihre Regeln halten und ihm den WM-Titel aberkennen', sagte Nartz.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1062600.php
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14.04.2007, 01:52
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#53 (permalink)
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'David' Tschagajew will 'Goliath' Walujew stürzen
Die Geschichte von David und Goliath erfährt ihre nächste Inszenierung. Der 1,85 Meter große Box-Profi Ruslan Tschagajew (Usbekistan) will in Stuttgart versuchen, den 28 Zentimeter größeren WBA-Weltmeister im Schwergewicht, Nikolai Walujew (Russland), zu stürzen. 'Ich bin der schnellere, beweglichere Boxer und habe einen harten Punch. Wie Mike Tyson. Er war auch immer der kleinere Boxer und ist trotzdem mehrfach Weltmeister geworden', drohte der ungeschlagene Herausforderer, der sich mit 17 K.o.'s in 23 Kämpfen den Kampfnamen 'weißer Tyson' verdient hat.
Der Boxer aus der Hamburger Universum-Promotion, der im Gegensatz zu Walujew die Weltelite schon als Amateur-Weltmeister in Schach hielt, hat sich so akribisch vorbereitet wie immer. Und doch war etwas anders. 'Ich habe mich beim Training manchmal auf eine Kiste gestellt, damit Ruslan ein Gefühl für die Größe seines Gegners bekommt', verriet Trainer Michael Timm.
Zudem wurde gleich eine ganze Gruppe von Hünen zum Training verpflichtet, um sich auf den Stil des russischen Riesen einzustellen. Der größte war 2,16 Meter, der schwerste wog 160 Kilo. Keiner hat länger als zwei Runden durchgestanden', berichtete Timm. Das allerdings waren ausnahmslos Basketballer, die mit 'Wattebällchen werfen'. Und in die Rubrik ist Walujew ganz gewiss nicht einzuordnen, auch wenn es seinen Schlägen wegen seiner außergewöhnlichen Maße an Explosivität mangelt.
Im Gegenteil. Der mehr wegen seiner Statur als den boxerischen Fähigkeiten bekannte 34-Jährige, der in 47 Profikämpfen unbesiegt ist, hat weiter an seinem Stil gefeilt. Und auch an seiner Physis: in den Wäldern seiner Heimat und im Schwimmbecken von Kienbaum, um die Gelenke nicht zu sehr zu belasten. 'Ich bin sehr gut vorbereitet', sagte Walujew. Auch Manager Wilfried Sauerland lobte dessen hervorragende Verfassung. 'Er wird das leichteste Gewicht seit Jahren haben', sagte der Manager. 'Das zeigt, mit welcher Intensität er sich im Training vorbereitet hat.'
Unabhängig vom Ausgang ist die Diskussion danach. Der Sieger wird als möglicher Herausforderer in einem Vereinigungstitelkampf mit IBF- und IBO-Weltmeister Wladimir Klitschko gehandelt. Der Ukrainer, der seine Titel im März in Mannheim verteidigt hat, bastelt hinter den Kulissen schon seit Monaten an einem solchen Kampf. Bisher allerdings ohne Erfolg.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1066087.php
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14.04.2007, 01:54
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#54 (permalink)
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Regina Halmich verteidigt WM-Gürtel am 2. Juni
Box-Weltmeisterin Regina Halmich wird ihren WIBF-Gürtel im Fliegengewicht am 2. Juni in Düsseldorf verteidigen. Das teilte die Hamburger Universum Promotion mit.'Düsseldorf ist bei mir in sehr guter Erinnerung. Vor gut einem Jahr konnte ich an gleicher Stelle die Ungarin Milo deutlich besiegen', sagte die 30 Jahre alte Karlsruherin. Ihre Gegnerin steht noch nicht fest.
Für Deutschlands bekannteste Boxerin dürfte der Kampf in Düsseldorf aller Voraussicht nach der vorletzte ihrer Karriere sein. Halmich hat bereits seit längerem angekündigt, noch in diesem Jahr aufzuhören. Sie bestritt seit 1994 insgesamt 54 Profi-Fights, von denen sie 52 gewann (1 Unentschieden).
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1064113.php
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16.04.2007, 01:24
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#55 (permalink)
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WM-Kampf Klitschko vs. Brewster im Juli
Box-Profi Wladimir Klitschko soll bereits Anfang Juli in den Ring zurückkehren. Der IBF-Weltmeister im Schwergewicht tritt im Juli in Köln zu seinem Revanche-Kampf gegen Lamon Brewster (33) an.Dies berichtete 'RTL aktuell' am Samstagabend. Der US-Amerikaner Brewster hatte Klitschko am 4. Oktober 2004 durch technischen K.o. in Runde fünf besiegt. Klitschkos Manager Bernd Bönte und der übertragende TV-Sender RTL wollten den WM-Kampf nicht bestätigen. Termin, Ort und Gegner seien jeweils eine von mehreren Möglichkeiten.
Der 31 Jahre alte Klitschko hatte erst im März seinen WM-Titel gegen Ray Austin (USA) verteidigt. Da der Ukrainer im Unterschied zur Vergangenheit drei Kämpfe pro Jahr absolvieren will, könnte er nur vier Monate später bereits wieder im Ring stehen. US-Medien zufolge soll der TV-Sender HBO den 7. Juli bereits für den Kampf Klitschko gegen Brewster reserviert haben.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1066688.php
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18.04.2007, 00:59
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Walujew entthront: Tschagajew neuer WBA-Weltmeister
  Foto: dpa 
Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat vergeblich auf einen Mega-Fight gegen den russischen Riesen gehofft. Der 2,13 Meter große Schwergewichtler Nikolai Walujew verlor in Stuttgart den WBA-WM-Titel an den Usbeken Ruslan Tschagajew. Er vergab damit die Möglichkeit, seinen Gürtel gegen den IBF- und IBO-Weltmeister aus der Ukraine aufs Spiel zu setzen. 'Das Thema ist durch. Der Zeitplan hätte ohnehin nicht gepasst', sagte Manager Wilfried Sauerland nach dem dramatischen Fight, den der Herausforderer aus dem Hamburger Universum-Stall in zwölf Runden knapp für sich entschied (115:113, 114:114, 117:111).
Das enge Urteil fand am Ende die Zustimmung fast aller Beteiligten aus den beiden großen deutschen Box-Lagern. 'Ruslan war heute der Bessere. Ich habe zu viele Fehler gemacht', gestand der entthronte Weltmeister nach der ersten Niederlage im 48. Kampf seiner Karriere ein. Der 33 Jahre alte Walujew stellte sich boxerisch zwar weiter verbessert vor. Er fand gegen den 28 Zentimeter kleineren Herausforder allerdings mit zunehmender Kampfdauer immer weniger Mittel, um seine Reichweiten-Vorteile zur Geltung zu bringen. Tschagajew blieb auf den Beinen sehr beweglich und landete zahlreiche Kopftreffer, obwohl ihm das gegen den auch noch 41,2 Kilo schwereren Hünen kaum zugetraut worden war.
'Ich bin immer noch der Kleinere. Aber das zählt nicht mehr. Jetzt bin ich Weltmeister und habe mir einen großen Traum erfüllt', sagte der 28-Jährige, der gleiches auch schon als Amateur geschafft hatte. Entscheidenden Anteil an dem nicht unbedingt erwarteten Titelgewinn hatte Trainer Michael Timm, der seinen Schützling glänzend auf den physisch überlegenen Kontrahenten eingestellt hatte. 'Alle hatten erwartet, dass Ruslan nach vorn geht. Das hat er nicht getan und klug gekontert. Das war der Schlüssel zum Erfolg', befand der einstige Amateur-Europameister. Tschagajew habe die vereinbarte taktische Linie mustergültig umgesetzt.
'Ich hätte nicht gedacht, dass er das über zwölf Runden durchhält. Das Urteil ging in Ordnung', meinte Sauerland anerkennend. Nach seiner Ansicht sollte Walujew in etwa einem Jahr bereit für eine Revanche sein. Dazu muss er sich in der Rangliste allerdings erst wieder nach ganz oben arbeiten. Freiwillig wird sich die Tschagajew- Fraktion nicht darauf einlassen. 'Wenn ein Rematch Sinn macht, bin ich immer dafür', sagte Universum-Chef Klaus-Peter Kohl. Er wird seinem neuen Aushängeschild ('Schwergewichts-Weltmeister sind immer etwas Besonderes') aber wohl erst einige handverlesene Gegner für dessen erste Titelverteidigungen in den Ring stellen.
Wladimir Klitschko wird nicht dazugehören. Dafür ist der eben erst errungene Titel für den in nunmehr 23 Kämpfen ungeschlagenen Tschagajew zu wertvoll. Der Ukrainer hat ohnehin schon vorgesorgt. Voraussichtlich am 7. Juli will der 31-Jährige eine offene Rechnung begleichen und sich gegen den Amerikaner Lamon Brewster für die am 10. April 2004 in einem WM-Kampf in Las Vegas erlittene technische K.o.-Niederlage in der fünften Runde revanchieren.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1067508.php
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18.04.2007, 01:08
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#57 (permalink)
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Hill boxte schwer verletzt gegen Maske
  Foto: dpa 
Weltmeister Virgil Hill soll bei seiner Niederlage gegen Henry Maske vor 17 Tagen mit einer schweren Knieverletzung geboxt haben und fordert nun eine Neuauflage des Duells. Das teilte Hills deutscher Berater Roland Suttner mit.Drei Tage vor dem Kampf gegen Maske soll sich Hill im letzten Sparring einen Meniskusriss im linken Knie zugezogen haben. 'Es stand zur Diskussion, ob der Kampf abgesagt wird', sagte Suttner. Hill gibt am 18. April in München eine Pressekonferenz und wird am folgenden Tag von Kniespezialist Andreas Imhoff im Münchner Klinikum Rechts der Isar operiert.
'Die Verletzung erklärt natürlich die schwache Leistung des Weltmeisters. Das war nicht der echte Hill. Virgil wollte aber so dicht vor dem Kampf niemanden enttäuschen und hatte gedacht: Irgendwie schaffe ich das schon', sagte Suttner, der als Chef der Münchner Boxfabrik selbst Profi-Veranstaltungen organisiert. Nach dem Kampf habe Hill seine Verletzung verschwiegen, weil er 'die Niederlage nicht relativieren und Maske nicht klein reden' wollte.
Hill erwartet, dass Maske ihm nun Revanche gewährt. Dabei könne es nach Angaben des Weltmeisters aus den USA auch um seinen WBA-Titel im Cruisergewicht gehen. 'Wenn Maske ein Gentleman ist, für den ihn in Deutschland alle halten, dann sollte er sich überlegen, ob es nicht ein Gebot der Fairness wäre, nochmals gegen einen gesunden Hill anzutreten', sagte Suttner.
Als Termin für einen dritten Kampf der beiden Profis schlug Hill August oder September vor. Im ersten Duell im November 1996 hatte der Amerikaner Maske bei dessen Abschied vom Profi-Boxen nach Punkten bezwungen. Das Comeback zehn Jahre später gewann der in Overath bei Köln lebende Deutsche. Hill kassierte trotz Niederlage eine Börse von 1,2 Millionen Euro.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1067528.php
 klar, wers glaubt! wies hill schon gesagt hat, deutschland ist ein gutes land, um geld zu machen! 
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19.04.2007, 01:29
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#58 (permalink)
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Hill bettelt um Rückkampf
Im Box-Klassiker zwischen Virgil Hill und Henry Maske drängt der US-Amerikaner auf eine dritte Auflage. 'Ich glaube, er ist ein ehrenhafter Mann und wird darüber nachdenken', sagte der 43-jährige Hill auf einer Pressekonferenz. 'Ich bitte Henry, dass er mir ein Rematch gewährt - so wie ich ihm auch ein Rematch gegeben habe', erklärte Hill in München, wo er sich an diesem Donnerstag nach einem Meniskusriss im rechten Knie operieren lassen will.
Zu der Verletzung sei es in einem Sparring vier Tage vor dem Kampf gegen Maske am 31. März gekommen, für das er 1, 2 Millionen Euro erhalten hatte. Das Duell absagen habe er indes nicht wollen: 'Ich war so gut vorbereitet, und dachte, es würde auch so irgendwie reichen zum Sieg', erklärte Hill. 'Ich wollte dieses große Event nicht platzen lassen.' Deshalb habe man in seinem Umfeld auch Stillschweigen bewahrt über die Verletzung und auch in der Zwischenzeit keinen Arzt aufgesucht. 'Während des Kampfes hatte ich aber fortwährend Schmerzen, deshalb habe ich so schlecht geboxt', gab Hill nun an.
Um 'Gentleman' Maske zu einem zweiten Comeback zu bewegen, appellierte Hill an dessen Ehrgefühl. Die Herausforderung an Maske sei aber nicht der Hauptgrund, weshalb er sich nun im Rahmen der Pressekonferenz erklärt habe. 'Ich fühle mich attackiert von den Medien. Verdächtigungen, ich habe mit Absicht verloren, haben mich in meinem Ehrgefühl und meiner Integrität als Mann und als Weltmeister verletzt', sagte der WBA-Champion.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1067933.php
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30.04.2007, 01:05
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#59 (permalink)
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Sturm Weltmeister - Punktsieg gegen Castillejo
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Felix Sturm hat mit einem einstimmigen Punktsieg (116:112, 115:114, 116:112) über den spanischen Titelverteidiger Javier Castillejo zum dritten Mal den WM-Titel im Mittelgewicht erobert und damit geschafft, was in Deutschland bislang nur Ex-Champion Markus Beyer gelungen war.Nach dem Schlussgong rissen zunächst noch beide Boxer die Arme hoch und ließen sich auf den Schultern ihrer Betreuer durch den Ring tragen - wenig später jubelte aber nur noch einer. 'Wenn ich weiterhin mit Köpfchen boxe, werde ich lange Weltmeister sein', versicherte der 28 Jahre alte Leverkusener nach seinem Sieg in Oberhausen. Seine bisherigen Regentschaften waren nur Intermezzos: neun Monate bei der WBO (2003 bis 2004) und vier Monate bei der WBA (2006).
'Von der Dramatik her war es mein spannendster und schönster Kampf', befand der WBA-Champion, der erfolgreich Revanche für die im Juli vergangenen Jahres erlittene K.o.-Niederlage gegen Castillejo genommen hatte. 'Im ersten Kampf habe ich kopflos geboxt. Diesmal habe ich alles umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat.' Beim letztjährigen Aufeinandertreffen hatte sich Sturm vom K.o.-Schläger Castillejo in eine Prügelei ziehen lassen und wurde prompt bestraft. 'Ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Ich bin kein Mike Tyson, ich bin ein Boxer', sagte der Sohn bosnischer Einwanderer, der vor sieben Jahren seinen Geburtsnamen Adnan Catic gegen den Künstlernamen Felix Sturm eintauschte.
Der Kampf war ausgeglichener, als es das eindeutige Punktergebnis aussagt. 'Ich habe bis zur letzten Runde gezittert. Das war ein hartes Stück Arbeit für Felix', gestand Jean-Marcel Nartz, Technischer Leiter bei der Universum Box-Promotion. Castillejo hatte permanent den Vorwärtsgang eingelegt und Sturm durch den Ring getrieben. Doch der Deutsche fing die meisten Schläge mit seiner disziplinierten Doppeldeckung ab und setzte bei Kontern die klareren Treffer. Zwar hatte sich der Spanier ebenfalls als Sieger gesehen, erkannte aber die Klasse seines Rivalen an: 'Felix ist ein wahrer Champion. Ich bin ein Champion der Herzen.'
Dennoch heimste auch der Unterlegene für seine Leistung Lob zuhauf ein. 'Was Castillejo mit seinen 39 Jahren hingelegt hat, war gigantisch. Der hat in den letzten Runden ein echtes Feuerwerk abgebrannt', schwärmte Promoter Klaus-Peter Kohl und freute sich, dass er den Spanier noch für weitere drei Kämpfe unter Vertrag hat.
Überhaupt war es Kohls Tag. Erst verteidigte seine Angestellte Ina Menzer aus Mönchengladbach ihren WM-Titel im Federgewicht gegen die Kolumbianerin Maria Miranda einstimmig nach Punkten, dann jubelte der Hamburger Geschäftsmann über einen neuen Champion: Der Kroate Stipe Drews entthronte im Halbschwergewicht den italienischen WBA- Titelträger Silio Branco mit einem einstimmigen Punktsieg und ist nunmehr der sechste Männer-Champion im Universum-Stall.
'Letztes Jahr hatten wir eine richtige Pechsträhne. Das Glück muss ja auch mal zurückkommen', sagte Kohl. Erst zwei Wochen zuvor hatte der usbekische Schwergewichtler Ruslan Tschagajew den Russen-Riesen Nikolai Walujew vom WM-Thron gestürzt. Nun zogen die ebenfalls von Michael Timm trainierten Sturm und Drews nach. 'Sensationell. Dass ein Trainer binnen 14 Tagen drei Weltmeister macht - das ist Rekord. Das hat noch keiner geschafft'.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1071098.php
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05.05.2007, 02:49
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#60 (permalink)
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De la Hoya vs. Mayweather Jr.: 'The world awaits'
The world awaits' – so lautet das offizielle Motto - der Kampf, den die Welt herbeisehnt…
Wenn Oscar de la Hoya und Floyd Mayweather jr. am Sonntagmorgen deutscher Zeit in Las Vegas in den Ring steigen, geht es nicht nur um die Krone im Superweltergewicht, sondern auch die Zukunft des Boxsports. Und ganz nebenbei auch um nicht weniger als 100 Millionen Dollar, denn nach einer der längsten und teuersten Werbekampagnen wird der Kampf aller Voraussicht nach als ertragsreichste Boxveranstaltung aller Zeiten in die Annalen eingehen. 'Golden Boy' und 'Pretty Boy' sind allgegenwärtig
Man kann ihnen nicht entgehen. Wer in diesen Tagen über den berühmten Strip von Las Vegas flaniert, bekommt die beiden Hauptdarsteller praktisch im Minutentakt auf den riesigen Videoleinwänden präsentiert. In nur zwölf Minuten war der Kampf ausverkauft, Schwarzmarktpreise erreichten nie gekannte Höhen von 35.000 Dollar und mehr. "Bringt uns ins Schwärmen, die Zukunft eures Sports steht auf dem Spiel" forderte die Tageszeitung 'Las Vegas Sun' angesichts des schwindenden Stellenwertes des Boxens. Zumindest beim Vorgeplänkel zeigten sich beide Boxer weltmeisterlich. WBC-Titelverteidiger und 'Golden Boy' de la Hoya (38 Siege, vier Niederlagen, 30 Knockouts) reiste am Mittwoch vom Training in Puerto Rico an und wies seinen Intimfeind wegen dessen wochenlanger verbaler Attacken wortgewaltig in die Schranken: "Was dieser arrogante Schnösel in letzter Zeit von sich gegeben hat, ist unerhört. Ein Tiger Woods würde sich niemals herablassen und Jack Nicklaus kritisieren. Floyd braucht eine Lektion in Sachen Demut."
2:1-Favorit und 'Pretty Boy' Mayweather (37 Siege, keine Niederlagen, 24 Knockouts) war nicht beeindruckt: "Was hat er schon vorzuweisen? Oscar ist ein Weichei und in seiner Karriere guten Gegnern konsequent aus dem Weg gegangen. Gegen einen guten Boxer wie mich hat er keine Chance. Ich werde ihn vernichten und anschließend in den Ruhestand gehen."
Familienstreit überschattet Vorbereitungen
Eines war Beobachtern schnell klar: Das heftige Wortgeplänkel war - anders als bei vielen Kämpfen - keine Show. Auf der gerade beendeten sechswöchigen Promotion-Tour verhehlten die beiden charakterlich so unterschiedlichen Boxer die Antipathie für die jeweils andere Seite nicht. Während de la Hoya den vom Fernsehsender HBO gebuchten Sonderzug nahm, ging Mayweather jedem unnötigen Kontakt aus dem Weg und ließ sich in einer schwarzen Limousine durchs Land kutschieren. Für die PR-Maschine war das genauso gefundenes Fressen wie die Tatsache, dass de la Hoya - der einzige Boxer mit WM-Titeln in sechs Gewichtsklassen - bis vor kurzem von Mayweathers Vater Floyd Sr. betreut wurde. Als dieser 2 Millionen Dollar für den Kampf verlangte, schickte ihm de la Hoya wegen angeblicher "Erpressung" kurzerhand die Kündigung.
An fehlender Liquidität dürfte das nicht gelegen haben. Sollten die Einschaltquoten im Bezahlfernsehen wie erwartet ausfallen, könnte der 34-Jährige locker 60 Millionen Dollar einsacken. Mit insgesamt 552 Millionen avancierte de la Hoya damit pünktlich zum angekündigten Karriereende zum finanziell erfolgreichsten Boxer aller Zeiten.
RTL überträgt den Kampf live am Sonntagmorgen ab 4.30 Uhr. Moderator ist Florian König, Kommentator des Kampfes Tobias Drews, Reporter am Ring Kai Ebel. Gast: Wladimir Klitschko. Wem die Live-Übertragung zu früh ist, der kann sich den Kampf in einer Wiederholung ab 10.55 Uhr noch einmal anschauen.
Quelle: http://sport.rtl.de/boxen/boxen_72230.php
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