| Sport Alles zum Thema Sport |
07.05.2007, 00:56
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#61 (permalink)
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Mayweather entthront de la Hoya
Floyd Mayweather Jr. hat im Box-Spektakel des Jahres Weltmeister Oscar de la Hoya entthront und sich direkt nach dem 100-Millionen-Dollar-Fight in den Ruhestand verabschiedet. Der leicht favorisierte Herausforderer nahm seinem amerikanischen Landsmann de la Hoya am Samstagabend (Ortszeit) im MGM-Casino von Las Vegas mit einem knappen 2:1-Punktsieg (116:112, 115:113, 113:115) den WBC-WM-Titel im Superweltergewicht ab und erklärte danach seinen mit zehn Millionen Dollar versüßten Rücktritt. "Das war's, ich höre auf. Ich muss niemandem mehr etwas beweisen, aber das war nochmal ein Wahnsinnskampf", sagte Mayweather Jr.
"Das war ein Meisterstück des Boxens. Ich habe allen gezeigt, warum ich derzeit der Beste der Welt bin", meinte der ungeschlagene 'Pretty Boy' nach seinem von 17.157 Zuschauern verfolgten 38. Sieg. "Schaut auf die Schlagstatistik und ihr könnt sehen, dass ich der neue Champion bin." Der 30 Jahre alte Mayweather Jr. traf mit 43 Porzent seiner Schläge, de la Hoya kam nur auf 21 Prozent. "Dachte, dass ich gewonnen hatte"
Aber auch der Verlierer darf sich zu den Gewinnern zählen. Der in den Staaten legendäre Superstar de la Hoya 'tröstete' sich nach seiner fünften Niederlage im 43. Kampf mit rund 60 Millionen Dollar und der Gewissheit, mit Gesamteinnahmen von mehr als 550 Millionen Dollar (405,6 Millionen Euro) nunmehr die Umsatz-Nummer eins seiner Zunft zu sein. Bei dem umsatzstärksten Boxkampf der Geschichte wurden geschätzte 100 Millionen Dollar bewegt.
'Golden Boy' de la Hoya war von dem Urteil gegen ihn einigermaßen überrascht. "Ich dachte, dass ich gewonnen hatte. Ich habe die härteren Treffer gelandet und den Kampf bestimmt", sagte der gebürtige Mexikaner, der von zahlreichen Landsleuten enthusiastisch unterstützt wurde. Doch der sechsmalige Weltmeister schlug nicht einmal seinen gefürchteten linken Haken, während Mayweather Jr. immer wieder mit harten Schlagkombinationen punktete.
"Großen Spaß im Ring gehabt"
Mit dem Schlussgong der zehnten Runde traf er de la Hoya mit einer Rechten am Kinn. "Ich habe großen Spaß im Ring gehabt. Im Vorfeld hatte ich den Fans einen großen Kampf versprochen. Das habe ich gehalten", sagte der neue Weltmeister, der in seiner Karriere nunmehr WM-Titel in fünf verschiedenen Gewichtsklassen errungen hat. Er müsse jetzt niemandem mehr etwas beweisen und wolle künftig mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen, betonte Mayweather Jr.
Vorsichtige Rücktrittsgedanken äußerte auch de la Hoya. "Ich gehe jetzt nach Hause, schaue mir den Kampf noch einmal im Fernsehen an, werde dabei genau auf meine Bewegungen achten und die ganze Situation analysieren", sagte der 34-Jährige. Der Olympiasieger von 1992 war bereits 2004 einmal zurückgetreten und hatte sich danach der Karriere als Promoter seiner im Jahr 2000 gegründeten 'Golden Boy Promotions' gewidmet.
Quelle: http://sport.rtl.de/boxen/boxen_73105.php
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04.06.2007, 02:18
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#62 (permalink)
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Ibragimow WBO-Champ - Don King ohne WM-Gürtel
  Foto: dpa 
Box-Promoter Don King ist alle WM-Gürtel im Schwergewicht los. Als letzter amerikanischer Champion verlor der bisherige WBO-Weltmeister Shannon Briggs seinen Titel an Sultan Ibragimow (Russland).Der 32-jährige Herausforderer bezwang den drei Jahre älteren Briggs bei dessen erster Titelverteidigung durch einen einstimmigen Punktsieg nach zwölf Runden und bleibt damit ungeschlagen. Nach dem wenig spektakulären Kampf in Atlantic City erklärte Briggs seinen Rücktritt: 'Ich bin 35 Jahre alt und habe bewiesen, dass man auch mit Asthma ein Champion werden kann. Ich hänge die Handschuhe an den Nagel', sagte der 123-Kilo-Mann.
Ibragimow, Olmypia-Zweiter in Sydney, war spätestens nach der neunten Runde, als ihm Wirkungstreffer gegen den schwerfälligen Titelverteidiger gelangen, eindeutig der Chef im Ring. Mit dem neuen WBO-Champion kommen nun alle Schwergewichts-Weltmeister aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Wladimir Klitschko (Ukraine) ist IBF-Weltmeister, Ruslan Tschagajew (Usbekistan) wird bei der WBA als Titelträger geführt, und Oleg Maskajew (Russland) trägt den WBC-Gürtel.
Quelle: http://sport.rtl.de/boxen/boxen_home.php
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15.06.2007, 01:51
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Witali Klitschko bei Comeback gegen McCline
  Foto: dpa 
Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Witali Klitschko soll bei seinem Comeback gegen Jameel McCline (USA) boxen. Das bestätigte Klitschkos amerikanischer Berater Shelly Finkel der Tageszeitung 'Die Welt'. 'Für uns ist McCline die Nummer eins', sagte der in New York lebende Rechtsanwalt. Der Kampf soll am 22. September in München stattfinden.
Der 35-jährige Klitschko (35 Siege/2 Niederlagen) hatte seine Karriere nach der WM-Titelverteidigung im Dezember 2004 gegen den Briten Danny Williams aus gesundheitlichen Gründen beendet. Der zwei Jahre ältere McCline, der im Januar gegen den damaligen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew (Russland) wegen einer Knieverletzung in der dritten Runde aufgeben musste, hat 38 von 48 Profikämpfen gewonnen.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1085714.php
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03.07.2007, 02:07
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#64 (permalink)
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Klitschko-Coach verspricht K.o.-Sieg
Euphorie im Klitschko-Lager
Das Lager des ukrainischen Box-Weltmeisters Wladimir Klitschko strotzt vor Selbstbewusstsein. "Wladimir ist vor seinem 52. Kampf in der Form seines Lebens. Er wird in der siebten Runde durch K.o. gewinnen", kündigte Klitschko-Trainer Emanuel Steward in Köln an, wo sein Schützling am Samstag (22.25 Uhr/RTL) den IBF-Titel gegen den Amerikaner Lamon Brewster auf das Spiel setzt.
Klitschko selbst ist vor der 'Nacht der Wahrheit', wie der übertragende Fernsehsender die Auseinandersetzung in der Kölnarena bezeichnet, euphorisch: "Ich habe mich seit drei Jahren vorbereitet und auf den Kampf gewartet. Ich freue mich wahnsinnig." Die Niederlage gegen Brewster aus dem Jahr 2004 hat der 31 Jahre alte Schwergewichtler Klitschko abgehakt. "Mit der Vergangenheit beschäftige ich mich nicht, sondern nur mit der Zukunft. Ich sehe keine Parallelen zwischen diesem Kampf und dem vor drei Jahren", sagte Klitschko, der dem Amerikaner nach einem konditionellen Einbruch durch Technischen K.o. unterlegen war.
K.o. in siebter Runde nur "Wunschdenken"
Klitschko setzt in der Neuauflage nicht nur auf seine physische Stärke: "Jeder Kampf entscheidet sich im Kopf. Ohne mentale Stärke kann man sein Konzept nicht umsetzen." Brewster sagte zu Stewards optimistischer Kampfprognose, dass ein K.o. für Klitschko in der siebten Runde "Wunschdenken" sei.
Klitschko und sein Coach haben großen Respekt vor Brewster. "Er kann viel einstecken und bleibt trotzdem gefährlich", sagte Klitschko über den Amerikaner. Steward bezeichnete den Konkurrenten des Titelverteidigers ebenfalls als sehr gefährlich. "Er ist ein wahrer Puncher. Aber Wladimir wird einen sehr attraktiven Kampf gewinnen." Der gegnerische Coach James McGirth hielt zunächst verbal dagegen: "Lamon hatte eine tolle Vorbereitung. Er ist in Superform. Ich denke, wir werden mit dem Titel nach Hause fliegen."
Schon 18.000 Tickets abgesetzt
Die Veranstalter gehen von einer ausverkauften Kölnarena aus. Bis Montag waren im Vorverkauf bereits rund 18.000 Tickets abgesetzt. Das Interesse an dem Fight ist groß: In mehr als 100 Ländern wird das so genannte Rematch zwischen Klitschko und Brewster im Fernsehen übertragen. Über 300 Medienvertreter sind akkreditiert.
Quelle: http://sport.rtl.de/boxen/boxen_76791.php
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08.07.2007, 01:53
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Klitschko nimmt Revanche: K.o.-Sieg über Brewster
  Foto: dpa 
Wladimir Klitschko bleibt Box-Weltmeister im Schwergewicht. Der 31 Jahre alte Ukrainer verteidigte in Köln seinen Titel der International Boxing Federation (IBF) gegen den Amerikaner Lamon Brewster durch Technischen K.o. in der siebten Runde. Es war der 49. Sieg in der Profi-Karriere des Olympiasiegers von 1996. Klitschko nahm damit erfolgreich Revanche für die Niederlage gegen Brewster vor über drei Jahren. Damals unterlag er durch K.o. Ex-Weltmeister Brewster musste die vierte Niederlage als Profi hinnehmen. Für Klitschko, der seit April vergangenen Jahres Weltmeister der IBF ist, war es die dritte erfolgreiche Titelverteidigung.
Vor 19 500 Zuschauern in der ausverkauften Kölnarena zeigte Klitschko eine konzentrierte Leistung. Der Titelverteidiger vermied es, sich vom 15 Zentimeter kleineren Brewster in einen Nahkampf verwickeln zu lassen. Der von Emanuel Steward trainierte Champion nutzte seine größere Reichweite und bestimmte den Kampf vor allem dank seiner starken linken Führhand nach Belieben. Vor der siebten Runde gab Brewsters Ecke den ungleichen Kampf auf.
Im ersten Kampf im April 2004 in Las Vegas hatte Klitschko trotz klarer Führung nach Punkten plötzlich keine Kraft mehr und wurde von Brewster in der fünften Runde zu Boden geschlagen. Der vakante WM-Gürtel der WBO ging an den Amerikaner. Damals hatte Klitschko Sabotage vermutet. Medizinische Untersuchungen und Ermittlungen des FBI führten aber zu keinem Ergebnis.
Klitschko strebt nun einen Titelvereinigungskampf mit dem Weltmeister eines anderen Verbandes an. Zudem möchte er versuchen, gemeinsam mit seinem vier Jahre älteren Bruder Schwergewichts-Champion zu sein. Der lange Zeit verletzte Ex-Weltmeister Vitali Klitschko hat im September in München sein Comeback gegen den Amerikaner Jameel McCline und hofft bei einem Sieg auf einen anschließenden WM-Kampf.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1092733.php
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09.07.2007, 01:53
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#66 (permalink)
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Klitschko: Mission erfüllt aber Hand gebrochen
  Foto: dpa 
Titel verteidigt, Albtraum besiegt - und das mit gebrochener Hand: Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat den Erfolg in der Neuauflage des WM-Duells gegen den Amerikaner Lamon Brewster in Köln mit einer schweren Verletzung bezahlt. Seine hart wie ein Presslufthammer geschlagene linke Führhand, mit der er den Herausforderer nahezu im Alleingang zur Kapitulation unmittelbar vor der siebenten Runde zwang, hatte schon in der ersten Runde Schaden genommen. Noch in der Nacht wurde die Hand eingegipst.
'Ich werde mir drei bis vier Wochen Pause gönnen. Meine nächste Titelverteidigung ist aber nicht in Gefahr', sagte der Schwergewichts-Champion der International Boxing Federation (IBF) am Sonntagmorgen. Anders als Jamen Ali Bashir aus seinem Trainerteam wollte Klitschko das Missgeschick allerdings als Bagatelle abtun. Er sprach nur von einem leichten Haarriss in der Mittelhand.
Trotz der Verletzung überwog die Genugtuung. Drei Jahre und drei Monate nach dem Albtraum-K.o. gegen Brewster in Las Vegas ist Klitschko wieder mit sich im Reinen. 'Vor drei Jahren hatte ich tiefe Kratzer auf meinem Image. Das hat wehgetan. Ich habe drei Jahre von diesem Kampf geträumt', gestand der 31 Jahre alte Champion aus der Ukraine.
Nach der Niederlage 2004 hatte Klitschko Sabotage gewittert, die amerikanische Bundespolizei FBI eingeschaltet und seine Gefolgsleute mit Lügendetektoren überprüfen lassen. Seither war sein Ruf arg ramponiert. Die Revanche ließ nun keine Fragen offen. Nach sechs Runden konnte Brewster-Trainer Buddy McGirt nicht mehr mitansehen, wie sein Schützling verprügelt wurde und beendete das einseitige Gefecht. 'Buddy hat zu mir gesagt: 'Wenn du noch weitere Kämpfe machen willst, sollten wir jetzt aufhören'', berichtete der 34-jährige Brewster und sein Trainer ergänzte: 'Wir wollten vermeiden, dass Lamon einen Knockout kassiert. Er hatte schon zu viele Schläge einstecken müssen. Wir wollten nicht sein Leben aufs Spiel setzen.'
Die 19 500 Zuschauer in der ausverkauften Kölnarena quittierten das plötzliche Ende zwar mit Pfiffen, feierten Klitschko aber als Helden. Seine Trefferquote mit dem linken Jab soll laut den zahlreich eingeflogenen Experten des amerikanischen Bezahlsenders HBO gar Rekord bedeuten. Auch 'Gentleman' Henry Maske war angetan: 'Wladimir hat in seiner Entwicklung einen Sprung gemacht. Wir werden noch viel Freude an ihm haben.' Wladimir Klitschkos älterer Bruder Vitali meinte erleichtert: 'Heute hat er gezeigt, was er kann. Das war nicht Boxen, das war Schach. In Amerika ist er jetzt wieder anerkannt.'
Triumphierend präsentierte der jüngere Klitschko eine Visitenkarte von Brewster, die ihm dieser nach dem ersten Kampf 2004 durch seinen Manager überreichen ließ. Die Geste hatte der Zwei-Meter-Hüne, der in jenem Kampf einen mysteriösen Kräfteeinbruch erlebte und in Runde fünf durch Knockout verlor, als tiefe Demütigung aufgefasst. 'Die Karte habe ich drei Jahre in meinem Portemonnaie aufbewahrt. Nach dem Kampf heute bin ich zu ihm in die Kabine und habe sie von ihm unterschreiben lassen.' Für Klitschko heißt die Signierung: Mission erfüllt. Brewster meinte kleinlaut: 'Ich Moment kann ich niemanden sehen, der Wladimir schlagen kann. Ich dachte eigentlich, ich wäre der Einzige auf der Welt, der das schaffen kann.'
Der strahlende Klitschko hatte noch reichlich Luft, um seinem Trainer Emanuel Steward wenige Minuten nach Mitternacht ein 'Happy Birthday'-Ständchen zu seinem 63. Geburtstag zu singen. Der Amerikaner war mit dem Präsent seines Schützlings zufrieden. 'Das war ein sehr intelligenter Kampf von Wladimir', sagte der Jubilar, der sich auf weitere Zahltage freuen darf. 'Ich glaube, ich steige jetzt in meine beste Zeit ein', verkündete Klitschko. 'Ich bin noch nicht dort angekommen, wo ich sein will.'
Als nächstes strebt der promovierte Sportwissenschaftler ein Duell mit einem anderen Weltmeister an. Deshalb ist es ihm recht, dass sich WBA-Champion Ruslan Tschagajew (Usbekistan) und WBO-Weltmeister Sultan Ibragimow (Russland) im Oktober gegenseitig eliminieren. 'Ich hoffe, dass ich gegen den Sieger antreten kann. Dann wird die Schwergewichtsszene bereinigt', meinte Klitschko und bekannte: 'Ich möchte so viele Titel wie einst Lennox Lewis haben.' Der Brite besaß drei Gürtel der großen Verbände (WBC, IBF, WBO). Allerdings will Lewis, der als Co-Kommentator für HBO am Ring saß, Klitschko noch nicht als ebenbürtig akzeptieren. 'Er ist eine Macht im Schwergewicht. Aber er hat noch nicht den Gegner gehabt, der alles aus ihm herausholt.'
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1093025.php
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09.07.2007, 08:39
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#67 (permalink)
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Scheiße ist der Hund hart im nehmen!! 
Hab mir den Kampf auch angesehen und mir ist echt nix an ihm aufgefallen!
Der Gegner war ja auch mehr Boxsack als alles andere!!!
Also mir hat der Kampf echt gefallen! Nochmal  Mr. Steelhammer !!!
Mfg
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Mein Homer ist kein Kommunist!
Er ist vielleicht ein Idiot,ein Versager oder ein Kommunist! Aber er ist ganz bestimmt kein Pornostar!!!
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30.07.2007, 03:15
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#68 (permalink)
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Halmich behält WM-Titel - Abschied nur mit Sieg
  Foto: dpa 
Das letzte Hindernis auf dem Weg zu einer rauschenden Abschieds-Party hat Regina Halmich aus dem Weg geräumt. Nach dem einstimmigen Punktsieg über die Amerikanerin Wendy Rodriguez verkündete die 'Ikone des deutschen Frauen-Boxens' den Tag ihres Karriere-Endes.'Am 30. November, das ist ein Freitag, werde ich in meiner Heimatstadt Karlsruhe meinen Abschiedskampf bestreiten', sagte Halmich nach dem Fight in Düsseldorf. Die Gegnerin steht noch nicht fest. 'Eine Bohne', sprich: Fallobst, wolle sie dabei aber nicht, meinte die WIBF-Weltmeisterin im Fliegengewicht.
Eine wichtige Einschränkung machte die 30-Jährige allerdings: 'Ich werde mich nur mit einem Sieg verabschieden. Mit einer Niederlage möchte ich nicht aufhören.' Sollte der kaum für möglich gehaltene Unglücksfall eintreten, boxt Halmich so lange weiter, bis sie gewinnt. Eine 'unendliche Geschichte', beruhigte sie das Auditorium, werde dies aber nicht. 'Ich werde die richtige Vorbereitung treffen, damit das nicht in die Hose geht. Was ich erfolgreich angefangen habe, werde ich erfolgreich beenden.'
Den Abschluss ihrer beispiellosen Erfolgsgeschichte im Boxring vor Augen, scheint der seit 1995 amtierenden Rekord-Weltmeisterin etwas die Spannung verloren zu gehen. Gegen Rodriguez gewann die in 44 WM-Kämpfen unbesiegte Titelverteidigerin verdient (98:93, 96:95, 98:93), brillieren konnte sie aber nicht. Der Funke sprang auf die 4500 Zuschauer im ausverkauften Burg-Wächter-Castello nicht über, die Begeisterung für den schmucklosen Arbeitssieg hielt sich selbst in den eigenen Reihen in Grenzen. 'Es ist nicht so leicht, gegen jemanden zu boxen, der noch kleiner ist als man selbst', entschuldigte sich Halmich, die mit 1,60 Metern zehn Zentimeter größer ist als Rodriguez. Trainer Torsten Schmitz räumte ein: 'Es war nicht so spektakulär wie sonst.'
Wer sie aus der Schar der deutschen Faustkämpferinnen beerben wird, vermag Halmich nicht vorherzusagen. 'Das Potenzial haben viele. Die Zuschauer entscheiden, wer am besten ankommt', meinte die gelernte Rechtsanwaltsgehilfin. Sie sieht jedoch ihre Universum-Stallgefährtin Susi Kentikian in der Pole-Position. 'Sie hat im Moment Vorteile, weil sie live im Fernsehen gezeigt wird.' Für sie selbst sei die TV- Präsenz der Schlüssel zum Erfolg gewesen. 'Das Fernsehen hat die entscheidende Rolle in meiner Karriere gespielt. Ohne Fernsehen geht gar nichts', erklärte die sympathische Blondine.
Zwei ihrer möglichen Nachfolgerinnen präsentierten sich in Düsseldorf. Den besten Eindruck hinterließ Ina Menzer. Die 26 Jahre alte Mönchengladbacherin besiegte Jazmin Rivas aus Mexiko souverän nach Punkten und bleibt damit Weltmeisterin der WIBF im Federgewicht. 'Es ist mein Ziel, so erfolgreich wie Regina zu sein. Ich möchte aber nicht die zweite Regina werden', sagte Menzer. Ihren WM-Titel behielt ebenfalls Julia Sahin. Die 33 Jahre alte Kölnerin hatte im Junior-Fliegengewicht gegen die konditionsstarke Mexikanerin Delia Lopez allerdings Mühe. 'Die Gegnerin hat Druck ohne Ende gemacht', bekannte Sahin. Die Betriebsschlosserin bei den Kölner Verkehrsbetrieben ist unschlüssig, was der Abschied von Quoten-Queen Halmich bewirken wird: 'Es kann ein Vorteil sein, es kann aber auch ein Nachteil sein.'
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1099399.php
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30.07.2007, 03:18
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Vitali Klitschko hofft weiter auf Lewis-Comeback
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Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko hat die Hoffnung auf einen Rückkampf mit Lennox Lewis noch nicht aufgeben.'Ich habe erst vor Kurzem wieder mit ihm gesprochen: Er hat mir gesagt, er kommt zurück, wenn ich zurückkomme', sagte der Profiboxer in einem Interview mit der 'Welt am Sonntag'. Der britische Ex-Weltmeister habe allerdings eine Bedingung gestellt: 'Das finanzielle Angebot müsse ihm die Augen aufreißen.' Klitschko habe inzwischen zahlreiche Gespräche geführt und ist guten Mutes. 'Wenn ich Weltmeister werde, wäre das amerikanische Fernsehen bereit, ihm ein Angebot zu unterbreiten, dass er seine Augen nicht mehr zumacht', sagte der 36-jährige Ukrainer.
Nach fast dreijähriger Ringpause wird Klitschko am 22. September in München gegen den dreimaligen WM-Herausforderer Jameel McCline aus den USA zum Comeback antreten. Den WM-Kampf gegen Lewis hatte der einstige Weltmeister des World Boxing Councils (WBC) am 21. Juni 2003 in Los Angeles durch Verletzungsabbruch nach der sechsten Runde verloren. Zur Zeit des Abbruchs lag er bei allen drei Punktrichtern vorn. Nach dem Kampf beendete der inzwischen 41 Jahre alte Lewis seine sportliche Laufbahn.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1099400.php
das wäre natürlich ein sensationeller kampf, mal gespannt, ob der zu stande kommt.....
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11.08.2007, 01:48
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Abraham: unangemeldeter Doping-Test
  | | Foto: dpa | 
Box-Weltmeister Arthur Abraham musste sich zehn Tage vor seinem IBF-Titelkampf in Berlin gegen Khoren Gevor am 18. August einer unangemeldeten Dopingkontrolle im Training unterziehen. Der Mittelgewichtler wurde im Trainingslager in Kienbaum von Kontrolleuren im Auftrag der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA aufgesucht. Auch seine Stallgefährten bei Sauerland-Event, Mads Larsen und Alexander Frenkel, mussten Proben abgeben. Damit wurden erstmals im deutschen Profiboxen Trainingskontrollen durchgeführt.
Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) hatte am 23. Juli für seine Mitglieder erstmals Trainingskontrollen angekündigt. Sauerland ist allerdings nicht Mitglied im BDB sondern lässt seine Kämpfer mit österreichischer Lizenz boxen. "Wir haben mit der NADA in Zusammenarbeit mit unserem Ringarzt Dr. Walter Wagner schon vor einigen Monaten ein Trainingskontrollsystem eingeleitet", sagte Sauerland-Sprecher Heiko Mallwitz.
Dazu gehören auch verstärkte Proben an den Kampfabenden. Neben den Boxern in Titelfights werden in Zukunft auch die Gegner in Fernsehkämpfen sowie zwei weiteren Begegnungen des Vorprogramms getestet. Die Sauerland-Boxer müssen zudem eine Ehrenerklärung unterschreiben. In ihren Kampfverträgen ist außerdem eine sofortige Kündigung im Falle eines positiven Tests vorgesehen.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1103102.php
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13.10.2007, 05:37
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Evander Holyfield will fünften Titel
  | | Foto: dpa | 
Evander Holyfield kann diese ständigen Fragen nach seinem Alter nicht mehr hören. 'Macht doch nicht immer alles davon abhängig', meint er genervt vor seinem Titelkampf um die Schwergewichts-Weltmeisterschaft nach WBO-Version gegen den amtierenden Champion Sultan Ibragimow.'Der Arzt hat gesagt, dass ich gesund bin und ich kann mich verteidigen. Also, warum nicht', sagt der Amerikaner, der sechs Tage vor seinem 45. Geburtstag am 13. Oktober in Moskau gegen den knapp 13 Jahre jüngeren Russen Boxgeschichte schreiben und als erster Schwergewichtler zum fünften Mal Weltmeister werden will.
'Ich glaube, dass ich jeden Tag und zu jeder Uhrzeit gewinnen kann. Mein Ziel ist es, der unbestrittene Schwergewichtschampion zu sein', sagt Holyfield. Zuletzt hatte er 1990 nach einem Sieg gegen James 'Buster' Douglas die WM-Gürtel nach IBF-, WBA- und WBC-Version vereint. Für seine aktuelle Mission geht er weite Wege. Erstmals seit 20 Jahren boxt Holyfield wieder im Ausland. Er freue sich am meisten darauf, den Leuten außerhalb der USA zeigen zu können, dass er ein Gewinner sei, tönte Holyfield vor seiner Russland-Reise. Es ist das erste Mal, dass ein bekannter US-Boxer beim einstigen Klassenfeind zu einem WM-Kampf antritt.
Prompt werden in den amerikanischen Medien Erinnerungen geweckt an den legendären Rocky-Spielfilm aus dem Jahr 1985. In 'Der Kampf des Jahrhunderts' trifft Sylvester Stallone als Rocky Balboa während des Kalten Krieges auf den sowjetischen Stahlschrank Ivan Drago, alias Dolph Lundgren und schlägt ihn K.o. Auch in der russischen Hauptstadt haben sich die Fernsehmacher an den Leinwanderfolg erinnert und Ibragimow als Ivan Drago parodieren lassen, um so den Verkauf der TV-Abonnements anzukurbeln. Überhaupt wurde in der Millionen-Metropole Moskau alles getan, um 'The Real Deal' optimal in Szene zu setzen.
So hat nach Angaben der russischen Nachrichten-Agentur Ria-Nowosti Bürgermeister Juri Luschkow den Veranstaltern aufgrund des weltweiten Interesses eine Sondergenehmigung erteilt, den Kampf erst um 23.00 Uhr Ortszeit zu beginnen. Normalerweise müssen öffentliche Veranstaltungen in Moskau um diese Uhrzeit bereits beendet sein. So aber sind 120 Länder live dabei, wenn Holyfield Historisches leisten will. In seiner Heimat ist hingegen kein Hype erkennbar.
Ob ihr Landsmann seinen Traum im fernen Russland wahr macht, erfahren die Amerikaner nur aus dem Internet. Eine Fernsehübertragung gibt es nicht. Der Boxsender HBO zeigt statt der Schwergewichte das Duell der Leichtgewichts-Titelträger Juan und Julio Diaz in Chicago. Holyfield hat es traditionell schwer in Amerika. Nach einer Niederlage 2004 gegen Larry Donald, der dritten nacheinander, wurde er für zwei Jahre wegen 'verminderter Fähigkeiten', wie es offiziell hieß, landesweit gesperrt. 2006 trat er trotzdem in Texas in den Ring zurück, wo er vier Fights bestritt und gewann - wenngleich seine Gegenüber eher Gaukler als Gegner waren.
Ibragimow hingegen ist ein anderes Kaliber. Der Rechtsausleger hat 21 seiner 22 Kämpfe gewonnen, ist noch unbesiegt. 'Er ist ein aggressiver Boxer, hat schnelle Fäuste. Viele boxen mit einer Doppelkombination, Ibragimow aber kommt mit einer Dreifachen', lobt Holyfield, während der Russe beim Namen seines Gegners regelrecht schwärmt. 'Früher habe ich mir immer die Videokassette mit Aufzeichnungen seiner Kämpfe angeschaut. Ich hätte nie geglaubt, einmal gegen ihn im Ring zu stehen. Das ist ein Geschenk des Himmels', sagt Ibragimow, der seinen Heimauftritt nicht als Vorteil sieht. 'In Moskau werden alle ganz aufgeregt sein, vor dem Kampf zu mir kommen und Erfolg wünschen. Ich darf die Leute nicht enttäuschen.' Holyfield hingegen will vor allem seinen Kritikern beweisen, dass er mit fast 45 Jahren noch das Zeug zum Champion hat.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1124209.php
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16.11.2007, 02:10
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#72 (permalink)
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'Rocky' und 'Tiger' kehren zurück
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Es war einst das Hass-Duell schlechthin: Dariusz 'Tiger' Michalczewski gegen Graciano 'Rocky' Rocchigiani. Nun wollen beide Profi-Boxer, die jeweils vor rund vier Jahren das letzte Mal im Ring standen, erneut aufeinander einschlagen. Am 24. Mai 2008 soll es in der TUI-Arena in Hannover zum dritten Duell der Ex-Weltmeister kommen. 'Die Leute wollen uns sehen. Sie fragen: Wann kommst du wieder? Du hast so geile Kämpfe gemacht. Es ist nichts mehr los ohne dich', sagte Michalczewski der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Von den einstigen Ressentiments (Rocchigiani zu Michalczewski: 'Du bleibst ein dummer Pole') ist allerdings nichts übrig geblieben. Beide bezeichneten sich inzwischen gar als Freunde.
Die mögliche Börse soll rund drei Millionen Euro für jeden Boxer betragen. 'Über Geld rede ich nicht. Aber ich bin sehr zufrieden. Sonst würde ich es nicht machen', sagte Michalczewski, der sich mit dem Vertrieb seines Fitness-Getränks 'Tiger Energy Drink' ein wirtschaftliches Standbein geschaffen hat. 'Wir sind mit dem Drink in über 40 Ländern präsent', sagte der einstige Hamburger Universum- Boxer. 'Geldsorgen habe ich also nicht.' Veranstalter des Duells in Hannover ist Sportmanager Andreas Grajewski. Die Vorverträge sind unterzeichnet, ein übertragender Fernsehsender steht noch nicht fest.
Comebacks von Boxern haben derzeit Hochkonjunktur. Erst wagte sich Axel Schulz zurück ins Seilgeviert und wurde böse verprügelt, dann feierte Henry Maske nach zehnjähriger Abstinenz eine beachtliche Wiederauferstehung. In 'Rocky' und dem 'Tiger' wollen zwei der schillerndsten Berufsboxer zurück ins Rampenlicht. 'Das wird ein Geschenk an meine Fans und auch an mich, immerhin habe ich kurz vorher meinen 40. Geburtstag', sagte der im polnischen Ostseebad Sopot lebende Michalczewski. Rivale 'Rocky', der gemeinsam mit seinem Bruder Ralph eine Boxschule in Duisburg leitet, wird am 29. Dezember 44 Jahre alt.
Michalczewski, der den WM-Gürtel von 1994 bis 2003 trug und damit als erfolgreichster Halbschwergewichtler in die Box-Annalen einging, war im Ring ein gnadenloser Haudrauf und außerhalb des Rings ein Party-Löwe ohne Rücksicht auf eigene Verluste. 'Ich hab immer die Sau rausgelassen', bestätigte der Ex-Weltmeister. Noch turbulenter trieb es Rocchigiani. Er galt stets als 'Enfant terrible'. Dem früheren WBC- und IBF-Champion war der Ring zu klein, er ließ seine überschüssige Energie schon mal an Hausmeistern und Taxifahrern aus, wurde mehrmals zu Gefängnisstrafen verurteilt. Erst vor wenigen Tagen ist er aus der Haftanstalt Moers-Kapellen entlassen worden, wo er wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und leichter Körperverletzung einsaß.
Bislang standen sich beide Boxer zweimal gegenüber. Als Skandalkampf ging das erste Duell im August 1996 in die Statistiken ein. Weil der überlegene Rocchigiani nach einem Stopp-Signal des Ringrichters nachschlug, wurde er später disqualifiziert. Im Revanchekampf im April 2000 hatte der Sohn eines sardischen Eisenbiegers jedoch keine Chance gegen den 'Tiger' und ließ in der zehnten Runde das Handtuch werfen.
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/ten...74_1134867.php
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19.11.2007, 02:12
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#74 (permalink)
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Michalczewski: 'Kaum Boxer mit Charisma'
  | | Foto: dpa | 
Die ehemaligen Box-Weltmeister Dariusz Michalczewski (39 Jahre) und Graciano Rocchigiani (43) wollen zurück in den Ring. Schauplatz des Comebacks soll am 24. Mai 2008 die TUI- Arena in Hannover sein.Am 26. Februar 2005 standen Sie letztmals im Ring. Danach haben Sie ein Comeback stets ausgeschlossen. Warum jetzt die Kehrtwende?
Dariusz Michalczewski: 'Die Leute wollen uns sehen. Sie fragen: Wann kommst du wieder? Du hast so geile Kämpfe gemacht. Es ist nichts mehr los ohne dich. Es stimmt: Es gibt wirklich kaum Boxer mit Charisma. Deshalb möchte ich meinen Fans diesen Wunsch erfüllen. Denn Graciano und ich sind zwei der besten Boxer, die es je gab. Wir sind große Fighter. Wenn wir boxen, ist es immer spannend. Das wird ganz anders als bei Maske gegen Hill. Da gab's ja nur fünf Treffer auf jeder Seite. Bei uns wird richtig geboxt.'
Als Börse sind rund drei Millionen Euro für jeden Boxer im Gespräch. Ist in Wahrheit nicht das der wichtigste Grund für eine Rückkehr?
Michalczewski: 'Über Geld rede ich nicht. Aber ich bin sehr zufrieden. Sonst würde ich es nicht machen. Auf jeden Fall muss ich nicht wegen des Geldes boxen. Ich bin erfolgreich als Geschäftsmann in Polen. Ich habe einen eigenen Fitness-Drink auf dem Markt. Wir sind mit dem Drink in über 40 Ländern präsent. Das läuft hervorragend. Meine Tiger-Pubs habe ich allerdings nicht mehr. Das habe ich nicht mehr geschafft.'
Sie waren schon in ihrer aktiven Zeit als Party-Löwe bekannt. Man hört, auch jetzt sei es nicht viel ruhiger geworden. Werden Sie ihren Körper überhaupt wieder auf Höchstleitung trimmen können?
Michalczewski: 'Warum nicht? Ich bin ja noch jung. Na klar, ich habe immer gefeiert. Ich habe immer die Sau rausgelassen. Aber ich kann auch diszipliniert sein. Ich trainiere jeden Tag ein wenig. Ich bin regelmäßig im Fitness-Center, laufe, spiele Fußball. Ende des Jahres trainiere ich ein- bis zweimal am Tag. Zwei bis drei Monate vor dem Kampf komme ich nach Hamburg und bereite mich dort vor, am liebsten bei Universum und am liebsten mit meinem alten Trainer und Freund Fritz Sdunek. Der mag zwar keine Comebacks, aber vielleicht ändert er seine Meinung.'
Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/box...25_1134914.php
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21.11.2007, 01:38
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#75 (permalink)
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Mega-Fight in New York
Ibragimow ist nicht zu unterschätzen
"Ich freue mich riesig, dass wir es nach intensiven Verhandlungen geschafft haben, die Titelvereinigung hinzubekommen. Das ist es, was die Fans weltweit sehen wollen", sagte Wladimir Klitschko nach dem Eintüten des Titel-Vereiningungskampfes gegen Sultan Ibragimow. Der Fight wird von RTL und dem amerikanischen Bezahlsender HBO übertragen.
Der als momentan bester Weltmeister gehandelte Ukrainer sieht dem Duell in der seiner Meinung nach "perfekten Arena" (Madison Square Garden in N.Y.) erwartungsfroh entgegen und sich selbst durchaus nicht als den so klaren Favoriten. "Ibragimow hat seine Klasse mit überzeugenden Siegen gegen die Ex- Weltmeister Shannon Briggs und Evander Holyfield unter Beweis gestellt", erläuterte der Olympiasieger von 1996 vor dem 53. Kampf seiner Profikarriere (49 Siege). Zuletzt schlug Klitschko am 7. Juli in Köln den Amerikaner Lamon Brewster in der siebten Runde vorzeitig.
Der 14 Zentimeter kleinere Russe sieht sich eher als Außenseiter. "Wladimir wird weltweit als die Nummer eins im Schwergewicht angesehen", bekannte der 32-Jährige vor dem spektakulärsten Kampf seiner Karriere. "Das Wichtigste für die Boxfans: Nach unserem Duell ist der Schwergewichtstitel endlich nicht mehr geteilt", befand Ibragimow, der seinen im Juni errungenen WBO- Gürtel am 10. Oktober in Moskau mit einem Punktsieg gegen den 44 Jahre alten Holyfield verteidigte.
Im Februar muss Wladimir Klitschko gegen Sultan Ibragimow ran. Klitschko redet aber schon von dem Kampf danach gegen Ruslan Tschagajew.Ibragimov hat zuletzt Evander Holyfield und Shannon Briggs weggehauen.
Quelle: http://sport.rtl.de/boxen/boxen_79404.php
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