Fleißarbeit ist Trumpf gewesen am zweiten Testtag in Barcelona. 12 der 18 Fahrer fuhren mehr als eine Renndistanz. Den Vogel schosss dabei Kimi Räikkönen ab, der im Ferrari 154 Runden drehte, was 728 km entspricht. Der Finne war aber nicht nur fleißig, sondern auch schnell. Seine Bestzeit von 1:21,719 Minuten bedeutete den 2. Rang. Besser war nur sein Teamkollege Felipe Massa, der gut eine halbe Sekunde schneller war. "Das Auto geht gut", strahlte der Brasilianer. "Alles läuft in die richtige Richtung. Ich war schnell und konstant."
Dass die beiden Ferrari-Piloten so schnell waren, lag in erster Linie an den vielen neuen Teilen, die den F2007 gut einen Monat vor dem Saisonauftakt, dem Großen Preis in Australien in Melbourne, so richtig schnell machten.
Den Roten am nächsten kam das Weltmeister-Team. Heikki Kovalainen fuhr seinen Renault auf den 3. Rang (0,638 Sekunden zurück), Giancarlo Fisichella belegte den 5. Platz (+0,816). Zwischen die beiden schob sich ein alter Bekannter: Ex-Renault-Pilot Fernando Alonso steuerte den McLaren-Mercedes auf Platz 4 (+0,720).
Von den deutschen Piloten waren Nico Rosberg und Nick Heidfeld am Start. Der Williams-Pilot war als Neunter 1,068 Sekunden langsamer als Massa, Quick Nick steuerte den BMW Sauber auf den 12. Rang (+1,437).
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