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Alt 18.04.2007, 00:54   #1 (permalink)
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Standard Nürnberg nach Gala im Finale: 4:0 gegen Frankfurt

Foto: dpa
45 Jahre nach ihrem letzten Pokal-Triumph greifen die Überflieger des 1. FC Nürnberg wieder nach dem 'Pott'. Nach einer Fußball-Gala setzte sich der erste Sieger der deutschen Cup-Historie verdient 4:0 (2:0) gegen den Vorjahres-Finalisten Eintracht Frankfurt durch.Die Franken zogen damit als erstes Team in das Endspiel ein. Dort wird am 26. Mai in Berlin der Sieger der zweiten Vorschlussrunden-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart der Gegner sein.
47 000 Zuschauer im ausverkauften Nürnberger Stadion ließen nach dem Tor-Festival von Marco Engelhardt (3. Minute), Ivan Saenko (25.), Tomas Galasek (54.) und Chhunly Pagenburg (89.) die fränkische Seele hochkochen. Denn der FCN hat sich mit dem Berlin-Ticket nicht nur eine zweite UEFA-Cup-Qualifikationschance verschafft, sondern zudem an den unter Wert geschlagenen Hessen auch noch Revanche für den im Vorjahr erlittenen Achtelfinal-Pokal-K.o. genommen.
'Wir wollten unbedingt ins Finale kommen und haben es, glaube ich, auch verdient geschafft', jubelte FCN-Abwehrspieler Andreas Wolf. Dagegen war Frankfurts Stürmer Ioannis Amanatidis total frustriert: 'Fußball kann grausam sein. Wenn man die Anzahl an Torchancen sieht, waren wir sicher nicht schlechter.' Sein Coach Friedhelm Funkel stellte dagegen unumwunden fest: 'Die Nürnberger waren klar besser.'
Die wieder mit Glauber im Abwehrzentrum angetretenen Hausherren hatten wie schon am Samstag in der Bundesliga gegen Aachen (1:0) einen Auftakt nach Maß - gleich der erste Angriff führte zur Führung. Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov konnte eine Hereingabe von Saenko nur nach vorne abwehren und Engelhardt drosch den Ball mitten ins Tor. Die Gäste, die in Naohiro Takahara (Rückenprobleme) ihren mit vier Treffern erfolgreichsten Pokal-Torschützen durch Michael Thurk ersetzen mussten, zeigten sich vom frühen Rückstand aber keineswegs geschockt. Sie initiierten ihrerseits gefährliche Angriffe und leisteten somit ihren Beitrag zu diesem abwechslungsreichen Spiel.
Benjamin Huggel (10.) zwang Keeper Raphael Schäfer per 20-Meter-Schuss zu einer Glanzparade, der fast schon enteilte Marcel Heller (12.) wurde von Wolf erst im letzten Moment am Einschuss gehindert und Benjamin Köhler (16.) verpasste eine Amanatidis-Flanke um Zentimeter. Auf der Gegenseite war vor allem der quirlige Saenko von der Eintracht-Hintermannschaft nicht in den Griff zu kriegen. Nachdem der Russe nach einem feinen Solo noch knapp verzogen hatte (19.), machte er es sechs Minuten später besser und vollendete nach Wolfs Steilpass eiskalt gegen Nikolov. Dessen Gegenüber Schäfer rettete gegen Amanatidis (32.) den Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff schickte Funkel als neuen Ideengeber Alexander Meier auf das Feld. Doch ehe sich die Gäste versahen, lagen sie durch Galaseks fulminanten Freistoß-Treffer aus knapp 30 Metern 0:3 hinten. Damit setzte sich das Geschehen der ersten Halbzeit nahtlos fort: Während der 'Club' eine nahezu optimale Chancenverwertung aufweisen konnte, hielten die Hessen zwar bis zum Strafraum gut mit, doch vor des Gegners Tor blieben sie viel zu unentschlossen. So ließ sich der einschussbereite Köhler (56.) den Ball noch von Glauber abluchsen. Während in den Schlussminuten beim FCN Marek Mintal nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte, muss sich die Eintracht nun auf den Abstiegskampf konzentrieren.



Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/fus...89_1067683.php
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Alt 19.04.2007, 01:21   #2 (permalink)
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Standard Stuttgart im Pokalfinale: 1:0 beim VfL Wolfsburg

Foto: dpa
Ein Zaubertor von Antonio da Silva hat dem VfB Stuttgart den Weg ins DFB-Pokalfinale geebnet. Der Brasilianer erzielte mit einem sehenswerten Freistoß in der 16. Minute den Siegtreffer zum 1:0 (1:0) im Halbfinale beim 'Lieblingsgegner' VfL Wolfsburg. Die Stuttgarter treffen am 26. Mai im Berliner Olympiastadion auf den 1. FC Nürnberg, der sich am Vorabend mit 4:0 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt im ersten Duell zweier Fußball-Bundesligisten das Endspiel-Ticket gesichert hatte.
'Es ist ein Traum von jedem Kind das Fußball spielt und den Willen hat, einen Titel zu gewinnen. Ich habe im Training noch Freistöße geübt und den Ball gut getroffen', sagte Torschütze da Silva. 'Wir wollten unbedingt nach Berlin. Wir haben es geschafft, und ich freue mich für die Mannschaft. Sie hat es sich verdient', sagte VfB-Sportdirektor Horst Heldt. 'Das Pokalfinale ist ein besonderes Event. Wir freuen uns riesig', stimmte Trainer Armin Veh in den Jubel ein.
Vor 29 000 Zuschauern in der fast ausverkauften Volkswagen Arena bestimmte der VfB besonders in der ersten Halbzeit das Spiel und greift nach dem vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Zuletzt hatten die Stuttgarter 1997 unter dem heutigen Bundestrainer Joachim Löw den DFB-Pokal gewonnen. Als Tabellendritter der Bundesliga können die Schwaben sogar noch vom Double träumen.
Wolfsburg musste sich zum vierten Mal im Pokal den Stuttgartern geschlagen geben und kann sich nun ganz auf den Kampf um den Klassenverbleib in der Bundesliga konzentrieren. 'Ich bin sehr traurig, so wie die ganze Mannschaft. Aber leider haben wir verloren', sagte Marcelinho, dem in der 52. Minute ein offenbar regulärer Treffer wegen angeblichen Abseits aberkannt worden war.
Jubel löste der Stuttgarter Erfolg derweil in Nürnberg aus. Da der VfB über seine Liga-Platzierung sicher in den Europapokal einziehen dürfte, ist den Franken auch bei einer Finalniederlage die Teilnahme am UEFA-Pokal praktisch sicher.
Beflügelt durch die ungewohnt große Kulisse in der heimischen Arena versuchten die Wolfsburger trotz großer Offensivsorgen nach den Verletzungen von Mike Hanke und Diego Klimowicz zunächst das Spiel zu bestimmen. Gefahr für das Tor von VfB-Schlussmann Timo Hildebrand konnte aber weder die einzige verbliebene Spitze, Isaac Boakye, noch der hinter dem Ghanaer postierte Marcelinho ausstrahlen. Mit der reiferen Spielanlage gingen die Stuttgarter zu Werke. Nach einem Foul von Kevin Hofland an Roberto Hilbert zirkelte da Silva den Freistoß aus gut 25 Metern genau ins untere rechte Toreck.
Der erste Treffer des im Sommer vom FSV Mainz 05 verpflichteten Mittelfeldmanns gab den Schwaben noch mehr Selbstvertrauen. Besonders Cacau, dem im Angriff der Schweizer Marco Streller zur Seite stand, war beweglich und meist einen Schritt schneller. Da Silva bot sich in der 33. Minute die Chance zum 2:0, doch der 28-Jährige traf den Ball nicht richtig. So sehr sich Wolfsburg kämpferisch mühte, Stuttgart ging auch in der Defensive absolut abgeklärt zu Werke. Nur einmal konnte Jacek Krzynowek nach Pass von Marcelinho gefährlich flanken. Ludovic Magnin rettete aber gerade noch vor dem zum Torschuss bereiten Cedrick Makiadi (38.).
Wolfsburg begann die zweite Halbzeit mit Offensivgeist, hatte bei der Abseitsentscheidung aber Pech. Ein vermeintlicher regulärer Treffer von Marcelinho (52.) wurde von Schiedsrichter Wolfgang Stark nicht anerkannt. Auf der Gegenseite bot sich Cacau (60.) die große Chance zur Vorentscheidung. Wolfsburg ließ sich nun aber vom VfB nicht mehr beeindrucken und drückte auf den Ausgleich. Zum Schluss beorderte Trainer Klaus Augenthaler sogar noch Verteidiger Alexander Madlung ins Sturmzentrum. Einzige Chance blieb aber ein Freistoß von Marcelinho (85.), der über das Tor ging.



Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/fus...89_1067994.php
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