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29.03.2009, 05:02
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Tipspielsieger Euro 2008
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Formel 1 2009 Sammelthread
Doppel-Pole für Brawn GP, Vettel 3.
Die neuen Regeln in der Formel 1 haben die Kräfteverhältnisse und das Klassement kräftig durcheinandergeschüttelt. Die erste Pole Position des Jahres sicherte sich überraschend der Formel-1-Neuling Brawn GP. Jenson Button war im Albert Park von Melbourne mit einer Zeit von 1:26,202 Minuten der Schnellste, gefolgt von seinem Teamkollegen Rubens Barrichello (1:26,505). Dritter und damit bester Deutscher wurde Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (1:26,830). Nico Rosberg, zuvor in allen drei Trainingssessions noch Bester, startet von Platz 5 in den Großen Preis von Australien. Toyota-Pilot Timo Glock schaffte einen guten 6. Rang, wurde aber wie sein Teamkollege Jarno Trulli wegen eines zu flexiblen Heckflügels disqualifiziert.
Nick Heidfeld hatte den 3. Teil des Qualifying hingegen ganz knapp verpasst. Der BMW-Sauber-Pilot, der wie die beiden Ferrari, McLaren-Mercedes und Renault mit dem Hybrid-Aggregat KERS fuhr, belegte den 11. Platz. Dank der Toyota-Disqualifikation startet Heidfeld von Platz 9.
Die Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen und Felipe Massa hatten als 9. und 10. im 2. Qualifikationsabschnitt den Sprung in die Top Ten ganz knapp geschafft. Am Ende musste sich Massa mit Startplatz sieben zufrieden geben und rückt wegen der Disqualifikation der Toyota auf Rang 6 vor. Räikkönen startet von Rang 7.
Noch schlimmer erwischte es Lewis Hamilton. Der Weltmeister erlebte im ersten Qualifying der Saison ein Desaster. Als 15. rettete er sich zunächst mit Ach und Krach in Q2, konnte dort aber nicht starten. Probleme mit dem Getriebe am McLaren-Mercedes MP4-24 zwangen den Champion zum Zuschauen. Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich: Das Getriebe musste getauscht werden und Hamilton von Rang 15 um fünf Startplätze strafversetzt – und zierte somit das Ende der Startaufstellung. Auch Hamiltons Teamkollege Heikki Kovalainen bestätigte, was sich bei den Tests im Winter angedeutet hatte: Die Silberpfeile sind nicht konkurrenzfähig. Kovalainen wurde nur 14. und geht von Platz 12 ins Rennen.
Im ersten Teil der Qualifikation scheiterten die üblichen Verdächtigen. Trotz des starken Mercedes-Motors im Heck erwischte es die beiden Force-India-Piloten Giancarlo Fisichella auf Platz 16 und Adrian Sutil auf dem 17. Platz. Ebenfalls das Aus in Q1 kam für Neuling Sebastien Buemi auf Platz 14 und dessen Toro-Rosso-Teamkollegen Sebastien Bourdais, der Letzter wurde, sowie für Renault-Pilot Nelson Piquet junior (15.).
Quelle: Sport.de
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30.03.2009, 02:45
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B-Team mischt die A-Klasse auf
Brawn, Button, Barrichello - das 'B'-Team hat die A-Klasse des Motorsports aufgemischt. Nach dem Fast-Aus durch den Honda-Ausstieg hat Brawn GP die Formel-1-Hierarchie am anderen Ende der Welt fast auf den Kopf gestellt. "Es war unglaublich, Jenson und Rubens da oben zu sehen. Vor drei Wochen war dieses Wochenende unvorstellbar", sagte Teamchef und -Mitbesitzer Ross Brawn, durchnässt von der Champagner-Dusche auf dem Podest, auf dem Jenson Button und Rubens Barrichello ihren Doppeltriumph beim Großen Preis von Australien zelebrierten.
Auf der Strecke hatte der Aufsteiger seine Überlegenheit bewiesen. Seine wahre Stärke musste er dabei nicht zeigen. Dennoch taten Brawn und seine Piloten B&B so, als sei der erste Zweifach-Erfolg bei einem Rennstall-Debüt seit Mercedes 1954 ein mittleres Wunder. In Wahrheit hatte selbst die Konkurrenz nichts anderes erwartet, nachdem das Team schon bei den Tests auf und davon gefahren war.
Von überschäumender Partystimmung am Ende des Fahrerlagers, wo Brawn GP als neu eingestuftes Team bei den 17 Rennen des Jahres seinen Platz einnehmen muss, war aber nicht viel zu merken. Die Sachen mussten gepackt werden für das Rennen in Malaysia am kommenden Sonntag. "Es ist einfach nur schön für uns", meinte Button und genoss seinen zweiten Grand-Prix-Sieg seit Ungarn 2006. Der 29-Jährige, schon als ewiges Versprechen auf eine große Formel-1-Karriere abgehakt, ist dank Brawn GP vom fast arbeitslosen Rennfahrer zum Titelanwärter aufgestiegen. "Es ist aufregend, was man erreichen kann, wenn man das Paket und das Team hat."
Und auch der Brasilianer Barrichello darf im Herbst seiner Laufbahn wieder einmal von Siegen träumen. "Ich bin dankbar, ein gutes Auto zu haben. Es ist in den letzten Jahren schwer gewesen", sagte der 36 Jahre alte Piloten-Senior, der in seiner Ferrari-Zeit bis 2005 ganz im Schatten von Rekordchampion Michael Schumacher gestanden hatte und auch bei Honda selten in Fahrt gekommen war.
Hinter dem Team liegen Monate der Ungewissheit. Nachdem der japanische Automobil-Hersteller Anfang Dezember seinen Abschied verkündet hatte, wusste niemand im Werk in Brackley, wie es weitergehen sollte. Barrichello: "Es sind drei, vier harte Monate gewesen, zu Hause zu sitzen und auf Nachrichten zu warten."
Dabei hatte Brawn bis zum Zeitpunkt des Honda-Ausstiegs schon ein perfektes Auto fertig, dessen Diffusor allerdings am 14. April Gegenstand einer Berufungsverhandlung des Internationalen Automobilverbandes ist. Er und Geschäftsführer Nick Fry suchten nach Geldgebern. Am Ende übernahm der 58-jährige Brawn, einst siebenfacher Weltmeister-Macher von Schumacher, gemeinsam mit vier anderen Personen aus dem bisherigen Honda-Team den Rennstall. Die Japaner gaben geschätzte 100 Millionen Euro als lebenserhaltende Maßnahme, Formel-1-Chef Bernie Ecclestone soll das Projekt bezuschusst haben.
Die Genesung ist gelungen: Die Konkurrenten befürchten, dass auch bei dem Grand Prix im heißen Sepang die schneeweißen Boliden nicht einzuholen sind. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen: "Die wahren Kräfteverhältnisse hat das Rennen in Australien nicht gezeigt."
Quelle: Sport.de
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06.04.2009, 01:56
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Button gewinnt Chaos-GP - Regenmeister Heidfeld und Glock
Packende Überholmanöver, ständige Führungswechsel, Tropenregen, Rote Flaggen und ein Rennabbruch nach 31 Runden - der Große Preis von Malaysia 2009 geht als eines der spektakulärsten Rennen in die Geschichte der Formel 1 ein.
Jubeln durfte am Ende Jenson Button, der in dem heillosen Tohuwabohu seinen zweiten Saisonsieg feierte und endgültig der Topfavorit auf den WM-Titel ist. Auch bei Nick Heidfeld und Timo Glock knallten die Korken. Die beiden waren die Regen- und Taktik-Meister des Tages und belegten die Plätze 2 und 3. Jarno Trulli (4.), Rubens Barrichello (5.), Mark Webber (6.), Lewis Hamilton (7.) und der bedauernswerte Nico Rosberg (8.) komplettierten die Punkteränge. Allerdings wurde wegen des vorzeitigen Rennabbruchs nur die halbe Punktzahl vergeben.
Bereits der Beginn war spektakulär: Vor bedrohlich dunkel wirkenden Wolken erwischte Nico Rosberg einen Traumstart und schoss vom 4. Platz an die Spitze. Pole-Setter Jenson Button startete dagegen wie ein VW-Bulli mit 44kw: sehr, sehr langsam. Der Brite wurde bis auf Rang 4 hinter Jarno Trulli und Fernando Alonso durchgereicht. Sein Teamkollege Rubens Barrichello verbesserte sich auf den 5. Platz, Timo Glock fiel auf Position 8 zurück.
Rosberg wirkte von der Führung beflügelt und zauberte eine schnellste Runde nach der anderen auf den Asphalt. Dahinter machten die beiden pfeilschnellen Brawn - mit Abstand die besten Autos im Feld - Platz um Platz gut und schoben sich an Rosberg und Trulli heran.
Da Rosberg und Trulli schon früh zum Nachtanken abbogen und zudem lange vor dem Lollipop-Mann standen, übernahm Button nach der ersten Boxenstopp-Phase die Führung. Trotz des drohenden Regens setzten alle Fahrer auf weiche Slicks - mit Ausnahme von Kimi Räikkönen, der dem Taktik-Desaster von Ferrari an diesem Wochenende die Krone aufsetzte. Der Finne ließ Regenreifen aufziehen und verlor in den folgenden Runden Platz um Platz.
Als es in Runde 22 richtig nass wurde, waren Räikkönens Rillen-Reifen bereits völlig abgerubbelt. Angesichts der Wassermassen steuerten alle Fahrer die Box an und setzten auf die 'Heavy-Wet-Tires'. Doch wieder scherte ein Pilot aus dem Einheitsbrei aus: Timo Glock. Die Toyota-Crew stattete den Deutschen überraschend mit Mischreifen, den so genannten Intermediates, aus. Es sollte der Glückgriff des Rennens werden.
Da es zunächst leicht regnete, war Glock mit seinen Reifen der schnellste Fahrer im Feld und machte pro Runde 10 Sekunden (!) gut. Glock schlängelte sich wie eine Strahlennatter, einer in Malaysia heimischen, besonders schnellen Schlange, durch das Feld. Er kassierte Fahrer um Fahrer und preschte vom hinteren Teil bis auf Rang 1 vor. Ein weiterer Gewinner des Regens war Nick Heidfeld, der randvoll getankt an den Start gegangen war und sich mit nur einem Stopp (die Konkurrenz stoppte bis zu vier Mal) bis auf Platz 3 nach vorne schob.
In Anbetracht von Glocks Fabelzeiten wechselte das komplette Feld auf Intermediates. Mit den frischen Reifen holte sich Button in Runde 29 die Führung zurück. Plötzlich öffnete der Himmel alles Schleusen, was zu dem surrealen Bild führte, dass alle Piloten schon wieder die Box ansteuerten, um von den gerade erst aufgezogenen Intermediates zurück auf Rillenreifen umzusteigen. Dadurch schlich Heidfeld an Glock vorbei. Großer Verlierer des Hin- und Herwechselns war Rosberg, der stets das falsche Timing hatte und weit zurückfiel.
Innerhalb von Sekunden flutete der Tropenregen die komplette Strecke. In dem Chaos flogen Alonso und Vettel ab. Weltmeister Hamilton spielte seine Fähigkeiten im Nassen aus und verbesserte sich auf die 5. Position.
In Runde 31 kam das Safety Car heraus. Da aber selbst Bernd Mayländer seinen Sportwagen kaum auf der Strecke halten konnte, schwenkten die Stewards zwei Umläufe später die Roten Flaggen: Rennabbruch! Im Schritttempo kutschierten die Fahrer ihre Boliden mehr schlecht als recht bis Start-Ziel.
Da zu diesem Zeitpunkt zwar mehr als 50, aber weniger als 75 Prozent der Runden absolviert waren, wäre das Rennen mit halbierter Punktzahl gewertet worden. Anschließend setzte das große Warten auf Wetterbesserung ein. Angeführt von Wortführer Mark Webber meuterte ein Teil der Fahrer wegen der einsetzenden Dunkelheit in Sepang gegen einen Re-Start. Die Rennleitung zögerte lange, gab aber dann um 18.52 Uhr Ortszeit dem Drängen der Piloten nach: Sie brach das Rennen endgültig ab.
Damit wurde Button zum Sieger erkoren. Glock wäre hingegen gerne weitergefahren. "Das ärgert mich. Ich hatte einen guten Lauf und hätte gerne noch einmal angegriffen", so der Deutsche.
Quelle: Sport.de - Glock: Erst Sieger, dann Zweiter und am Ende nur Dritter
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07.04.2009, 01:15
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Zweifel an Schumis Beraterfähigkeiten

Null Punkte, letzter Platz in der Konstrukteurs-Wertung: Titelverteidiger Ferrari hat wie schon in Australien auch in Malaysia ein Fiasko erlebt. Das besondere dabei: Nicht den Piloten Felipe Massa oder Kimi Räikkönen ist die Schuld für die miserablen Ergebnisse zu geben, sondern vor allem der Teamstrategie.
Taktische Fehler, wie man sie bei der Scuderia nur selten erlebt, und ein Auto, das mit den Besten der Formel-1-Gilde derzeit nicht mithalten kann: Mittendrin Michael Schumacher. Die Präsenz des Rekordweltmeisters bringt die Roten nicht auf Touren. Im Gegenteil: Schumi, der einstige 'Regengott' und jetzige Berater verhinderte nicht, dass die Roten 'Baden gingen'. Aber welchen Anteil an dem Desaster trägt Schumacher wirklich? Immerhin ist er am Kommandostand und verpasst keine Sekunde vom Renngeschehen.
Innerhalb des Teams gibt es offiziell keine Zweifel an Schumacher. Bei der regulären Nachbesprechung des Malaysia-GP wird die Position des Beraters nach Angaben des Traditionsrennstalls zumindest kein Gegenstand sein. "Michael Schumachers Rolle wird dabei logischerweise nicht diskutiert werden, weil es wie nach jedem Rennen um die Analyse der Ergebnisse des Grand Prix' geht", sagte ein Ferrari-Sprecher.
Und in Kuala Lumpur waren so ziemlich alle Entscheidungen der Roten falsch. Erst setzte Ferrari auf eine verheerende Strategie, die Massa im Qualiying schon im ersten Zeitabschnitt scheitern ließ, dann wählten sie beim Regenrennen auch noch die falschen Reifen für Räikkönen. Viel zu früh zogen die Mechaniker die Regenwalzen auf. "Meine Reifen sind total kaputt", funkte der Finne verzweifelt.
Als seine Piloten-Kollegen noch im Regen in ihren Autos saßen und auf eine Fortsetzung des Rennens warteten, stand der 'Iceman' schon am Kühlschrank im Fahrerlager und genehmigte sich ein Eis. "Kimi musste ohnehin an die Box, sonst wäre er ohne Sprit liegen geblieben. Und da Regen angekündigt war, haben wir ihm Regenreifen gegeben. Leider in dem Moment die falsche Entscheidung", erklärte Schumi die peinliche Wechsel-Panne.
Super-Berater Schumi unter Druck
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali war wegen der taktischen Fehler dementsprechend bedient. Eine konkrete Schuldzuweisung verkniff sich der Italiener allerdings - noch: "Ich muss sicherstellen, dass meine Leute die richtigen Entscheidungen treffen, denn so etwas können wir einfach nicht akzeptieren." Mit den "Leuten" meinte Domenicali neben seinen Renningenieuren wahrscheinlich auch Schumacher. Der wiederum reagierte etwas genervt auf Fragen nach seiner genauen Aufgabe als Ferrari-Berater: "Ich möchte das nicht beantworten. Eine interne Angelegenheit."
Während seiner aktiven Zeit galt Schumi als 'Regengott' - niemand machte ihm auf nasser Piste etwas vor. Es stellt sich die Frage, ob er seine Erfahrung am Kommandostand wirklich so einbringen kann, dass es Massa und Räikkönen hilfreich ist. Schließlich verließ sich der Pilot Schumacher früher auf die Anweisungen von Jean Todt und Ross Brawn. Als 'Außenstehender' hat der 40-Jährige noch nicht allzu viele Erfahrungen gesammelt.
Die Formel-1-Experten gehen mit Ferrari und Schumacher jedenfalls ziemlich hart ins Gericht. Christian Danner sagte, dass Ferrari als einziges Team "alles falsch gemacht hat". Niki Lauda gab Schumi sogar die Schuld am Qualifying-Desaster: "Es war doch Michael als Berater in der Box. Als ehemaliger Rennfahrer hätte er doch die Situation überreißen müssen. Das war nur peinlich", sagte der RTL-Experte. e Saison gestartet. In Italien wird der Deutsche bereits verspottet. Die'Gazzetta dello Sport' titelte: "Hat Schumacher die Strategie bestimmt?"
Quelle: Sport.de - Zweifel an Schumis Beraterfhigkeiten
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27.04.2009, 01:46
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Vettel kann Button nicht stoppen
Jenson Button bleibt der dominierende Mann in der Formel 1. Nach seinen Siegen in Australien und Malaysia war der Brawn-GP-Pilot auch in der Wüste beim Großen Preis von Bahrain der Schnellste und gewann überlegen. Auf Platz zwei in Manama folgte Sebastian Vettel (+ 7,187 Sekunden), dem nach seinem Sieg in China damit erneut ein hervorragendes Resultat gelang. "Das war der beste Sieg in diesem Jahr, auch weil Sebastian so stark war", war WM-Spitzenreiter Button erleichtert. Und auch der Zweitplatzierte freute sich: "Gott sei Dank habe ich mir keinen Fehler erlaubt." Hinter dem Red-Bull-Fahrer kam Jarno Trulli im Toyota, der von der Pole Position gestartet war, auf den 3. Rang (+ 9,170).
Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes, Rubens Barrichello im zweiten Brawn GP und Kimi Räikkönen, der damit die ersten Punkte für Ferrari in dieser Saison einfuhr. Toyota-Mann Timo Glock, in der Startaufstellung noch auf Position zwei, fiel auf Platz sieben zurück. Fernando Alonso (Renault) komplettierte als Achter die Punkteränge.
Dabei hatte beim Start noch alles so gut ausgesehen für Glock. Er drückte sich innen an Trulli vorbei und übernahm die Spitze. Auch Hamilton kam sehr gut weg und schoss vor auf Position drei. Vettel musste nach Hamilton auch Button passieren lassen und ging als Fünfter in die erste Kurven. Nico Rosberg gelang es nicht, wie erhofft beim Start ein paar Plätze gutzumachen, fiel zunächst auf Rang zehn zurück, kämpfte sich aber umgehend wieder auf Platz neun vor.
Toyotas Siegchancen nach 1. Stopp weg
An der Spitze gelang es den beiden nur leicht betankten Toyota-Piloten, sich von Button und dem Rest des Feldes abzusetzen. Nach fünf Runden hatte Glock schon mehr fünf Sekunden Vorsprung auf Button und zehn Sekunden auf Vettel, der hinter Hamilton festhing. Aber statt sich nach vorne zu orientieren und Hamilton anzugreifen, spürte der Red-Bull-Pilot ab der 10. Runde Barrichello im Brawn GP im Nacken.
Wie geplant kam Glock als Führender in der 12. Runde an die Box und zog harte Reifen auf. Hinter Rosberg kam der 26-Jährige auf Position neun zurück auf die Strecke. Eine Runde später kam Teamkollege Trulli, der jedoch nur auf Platz sechs zurückfiel und somit an Glock vorbeizog. In der 15. Runde kam Barrichello zum Service, eine später der neue Spitzenreiter Button und Hamilton, womit Vettel die Spitze übernahm. Vollgetankt und auf harten Reifen konnten Trulli und besonders Glock das Tempo der an der Spitze nicht mehr mitgehen und verloren den Kontakt. "Das ist sicher das enttäuschendste Podium für uns", gab Toyota-Chefingenieur Dieter Gass nach dem Rennen zu.
In der 20. Runde musste dann Vettel zum ersten Mal an die Box kommen und fiel von Rang eins hinter Button, Räikkönen und Trulli auf Rang vier zurück. Als letzter der Spitzengruppe kam Räikkönen nach dem 21. Umlauf zum Service, womit sich Klassement bereinigte: Button übernahm die Spitze vor Trulli, Vettel, Hamilton, Barrichello und Glock. Vettels Red Bull lief etwas besser als Trullis Toyota. Aber er kam nicht vorbei, so dass sich Button vorne absetzte. Nach 30 Runden klaffte zwischen Button und der Verfolger-Gruppe Trulli, Vettel und Hamilton eine Lücke von 14 Sekunden.
An Position sechs liegend stoppte Glock in der 34. Runde zum zweiten Mal und kam hinter Piquet auf Platz 10 zurück auf den Kurs. Der Podiumsplatz war somit komplett außer Reichweite. Nach der 37. Umrundung des Bahrain Racing Circuit kam das Trio Button, Trulli und Hamilton zum letzten Service – dadurch rutschte Vettel wieder an die Spitze. Drei Umläufe später winkte dann die Red-Bull-Crew ihren Topfahrer zum Tanken und Reifenwechsel. Button schlüpfte natürlich durch, aber Vettel kam vor Trulli wieder auf die Piste. Die Lücke zwischen Button und Vettel betrug knapp 13 Sekunden – zu viel um den WM-Spitzenreiter im Brawn GP ernsthaft zu gefährden. Also konzentrierte sich der 21-Jährige darauf, Toyota-Mann Trulli hinter sich zu halten. Und das gelang ihm bravourös.
Weniger bravourös verlief der Bahrain-GP für die anderen deutschen Fahrer. Rosberg kämpfte in seinem Williams mit vollem Einsatz, landete aber nur auf dem undankbaren 9. Platz. "Ich war wirklich am Limit. Aber Platz neun ist eine Katastrophe", sagte Rosberg. Auf Position 16 liegend überquerte Adrian Sutil im Force India die Ziellinie. Damit lag Sutil drei Ränge vor Nick Heidfeld. Der BMW-Sauber-Pilot erwischte eine ganz schlechten Tag und kam als 19. und Letzter ins Ziel. Für den 31-Jährigen war es die schlechteste Platzierung seiner Karriere. Nur einen Rang davor landete Teamkollege Robert Kubica, der sich ebenso wie Heidfeld in der ersten Kurve den Frontflügel abgefahren hatte. Auf BMW Sauber kommen nach dem schwächsten Abschneiden der Team-Historie harte Zeiten zu. "Wir konzentrieren uns nun auf das Rennen in Barcelona, wo wir ein Aero-Entwicklungspaket an den Start bringen werden", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen, der auf bessere Resultate hofft.
Quelle: Vettel kann Button nicht stoppen - Formel 1 | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
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21.06.2009, 02:21
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Vettel rast zu Pole Nummer 3
Neues Auto - nächste Pole für Sebastian Vettel. Ein aerodynamisch komplett überarbeiteter Red-Bull-Bolide hat dem 21-Jährigen im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien zusätzlich Flügel verliehen. Mit einer Bestzeit von 1:19,509 Minuten sicherte sich Vettel auf dem 5,141 km langen Traditionskurs überlegen zum dritten Mal in dieser Saison die Pole Position. "Es war meine beste Runde an diesem Wochenende", sagte Vettel nach seiner eindrucksvollen Kampfansage an WM-Spitzenreiter Jenson Button.
Während Vettels Teamkollege Mark Webber mit Platz 3 hinter Brawn-GP-Pilot Rubens Barrichello die Leistungsfähigkeit des erstmals auch mit Doppel-Diffusor ausgestatteten Red-Bull-Renners unterstrich, scheint Button schon vor dem Start (Sonntag 14.00 Uhr live bei sport. de und RTL) entscheidend an Boden verloren zu haben. Der Brawn-GP-Mann kam bei seinem Heimrennen nicht über Position 6 hinaus, das schlechteste Qualifying-Ergebnis des Briten in diesem Jahr. Button blieb trotzdem gelassen. "Natürlich habe ich mehr erwartet, aber das wird ein langes Rennen, da kann viel passieren", sagte er. Vettel ist gewarnt. "Jenson hat oft bewiesen, dass er noch nach vorne kommt", meinte der Deutsche.
Debakel für die Silberpfeile
Zwei weitere deutsche Piloten schafften den Sprung unter die Top 10. Nico Rosberg stellte seinen Williams auf Platz 7. Timo Glock belegte im zweiten Toyota Rang 8. Chancenlos waren einmal mehr die ehemaligen Top-Teams McLaren-Mercedes, Ferrari und BMW Sauber. Ferrari schaffte es als einziger der drei Rennställe mit Kimi Räikkönen ins Finale der besten 10. Der Finne stellte seinen roten Renner vor Ex-Weltmeister Fernando Alonso auf Startposition 9. Stallgefährte Felipe Massa schied dagegen als 11. ebenso im zweiten K.o.-Durchgang aus wie die beiden BMW-Piloten Robert Kubica als 13. und Nick Heidfeld als 15.
"Von dieser Position ist es unwahrscheinlich, noch in die Punkte zu kommen. Wir haben nicht den Speed, um andere Autos zu überholen", sagte Heidfeld sichtlich enttäuscht. Ein noch größeres Debakel erlebten Silverstone-Vorjahressieger Lewis Hamilton und McLaren-Mercedes. Für Hamilton war das Qualifying bereits nach der ersten K.o-Runde beendet: Mehr als Platz 19. war für den Briten bei seinem Heim-GP nicht drin. Damit muss der Weltmeister aus der letzten Startreihe ins Rennen am Sonntag gehen.
Schwerer Crash von Sutil
"Das ist ein Schande. Ich weiß nicht, was ich machen soll", sagte der McLaren-Mercedes-Pilot: "Natürlich hätte ich den Fans gerne eine tolle Show geboten und mindestens um Punkte gekämpft, doch davon sind wir meilenweit entfernt." Wie auch das Abschneiden von Teamkollege Heikki Kovalainen beweist. Der Pole-Setter des Vorjahres schied als 13. in der zweiten K.o.-Runde aus. Mitverantwortlich für das schlechte Abschneiden von Hamilton war allerdings auch ein schwerer Crash seines Freundes Adrian Sutil.
Wenige Sekunden vor Ende des ersten Quali-Drittels verlor der Force-India-Pilot in einer Hochgeschwindigkeitspassage die Kontrolle über sein Auto, kam von der Strecke ab und schlug seitlich heftig in eine Begrenzungsmauer ein. Daraufhin brach die Rennleitung das erste Qualifying-Drittel vorzeitig ab. "Der Abbruch nahm Lewis die Chance, bestenfalls sechs oder sieben Plätze weiter vorne zu landen - mehr wäre leider auch für ihn nicht drin gewesen", sagte Mercedes- Motorsportchef Norbert Haug, der aber ohnehin nicht guter Hoffnung an die Geburtsstätte der Formel 1 gekommen war.
Sutils Start noch ungewiss
Sutil gab nach einer Untersuchung im Medical Center Entwarnung. "Es geht mir gut. Es ist erstaunlich, was die Autos aushalten", sagte Sutil. "Es hat aber ganz schön wehgetan." Der 26-Jährige hofft jetzt, dass sein Team bis zum Rennen sein schwer beschädigtes Auto wiederaufbauen kann. "Ich hoffe, dass ich starten kann. Wir werden schauen, ob wir alle Teile da haben", sagte er. Sutil würde auf Startposition 18 stehen, einen Platz vor Hamilton.
Quelle: Vettel rast zu Pole Nummer 3 - Formel 1 | News | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
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22.06.2009, 00:50
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Zweiter Doppelsieg für Red Bull
Sebastian Vettel hat sich zum ’König von England’ gekrönt. Beim Großen Preis von Großbritannien auf dem ruhmreichen Kurs in Silverstone fuhr der Red-Bull-Pilot 60 fehlerfreie Runden und feierte den dritten Grand-Prix-Sieg seiner noch jungen Karriere und den zweiten in dieser Saison. Der 21-Jährige verwies bei seinem nie gefährdeten, überlegenen Start-Ziel-Sieg seinen Teamkollegen Mark Webber (+ 15,188 Sekunden) und Brawn-GP-Pilot Rubens Barrichello (+ 41,175) auf die Plätze 2 und 3. "Ich hatte ein fantastisches Auto. Unglaublich. Es war ein Traum", freute sich Vettel nach seiner Glanzleistung.
Hinter Ferrari-Pilot Felipe Massa überquerte Nico Rosberg als Fünfter die Ziellinie. Der Willims-Pilot hielt dabei WM-Spitzenreiter Jenson Button erfolgreich hinter sich, der dadurch wertvolle Punkte in der WM-Wertung einbüßte. "Das war heute sehr frustrierend", so Buttons erste Reaktion. Die Punkteränge komplettierten Toyota-Fahrer Jarno Trulli auf Rang sieben und Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari. Auf dem undankbaren 9. Platz landete Toyota-Pilot Timo Glock. Nick Heidfeld wurde im BMW Sauber 15., gefolgt von McLaren-Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und Adrian Sutil im Force India.
Schon beim Start auf dem Silverstone Circuit, der als die Wiege der Formel 1 gilt, blieb der gerne als ’Baby-Schumi’ bezeichnete Vettel eiskalt und verteidigte Pole Position souverän vor Barrichello und Webber. Trulli hatte einen schlechten Start und fiel auf Platz 7 zurück. Nakajima, Räikkönen, der vier Plätze gutmachte, und Rosberg schlüpften durch.
Pole, Sieg und schnellste Runde für Vettel
Hinter Trulli folgte Button erst auf dem 8. Platz – er verlor also zwei Ränge und somit den Kontakt zur Spitze. Heidfeld hatte zunächst einen guten Start und schoss von 15 auf zehn nach vorne. Nach einer kleinen Kollision büßte der BMW-Sauber-Fahrer jedoch wieder zwei Positionen ein. Schlecht kam Timo Glock weg, der im Toyota von Platz acht auf zehn zurückfiel. Ganz am Ende des Feldes war Sutil, der das Rennen aus der Box aufnahm. Die Force-India-Mechaniker hatten das Auto des 26-Jährigen, das am Vortag bei einem Unfall im Qualifying völlig zerstört wurde, erst wenige Minuten vor dem Start fertig bekommen.
Vettel fuhr sich an der Spitze zügig einen Vorsprung heraus. Pro Runde war der Red-Bull-Pilot fast eine Sekunde schneller als Barrichello – und das, obwohl er mehr Sprit an Bord hatte als der Brawn-GP-Pilot. Nach zehn Runden hatte Vettel bereits 10,8 Sekunden auf den Brasilianer herausgearbeitet, beim ersten Stopp waren es mehr 20 Sekunden. Als Erster kam jedoch Kazuki Nakajima nach 15 Runden zu seinem ersten Boxenstopp. Wie erwartet stoppte Button nach 18 Runden. Mit jeweils einer Runde Abstand folgten Barrichello, Webber und Vettel. Nachdem alle ihren Service hinter sich hatten führte Vettel vor Webber, der durch den Stopp eine Position nach vorne rutschte, Barrichello, Rosberg, Massa, Trulli, Räikkönen und Button.
An der Spitze lief alles nach Plan für das Red-Bull-Team. Vettel, der schon nach 30 Runden Weltmeister Hamilton überrundete, hielt seinen Vorsprung auf Webber bei konstant 18 Sekunden. Beide Autos liefen wie Uhrwerke. Als erster Topfahrer eröffnete Räikkönen nach 42 Runden die Serie der zweiten Stopps. Eine Runde später folgte Rosberg. Er fiel durch seinen 2. Stopp hinter Massa zurück auf Rang 5. Danach kam Vettel zu seinem letzten Service. Nach Webbers zweitem Tanken und Reifenwechsel in der 48. Runde holte sich Vettel die Führung zurück, die er auch bis ins Ziel nicht mehr abgab.
Rosberg ärgerte sich zunächst, dass er seinen 4. Platz an Massa verlor, doch am Ende war er sogar froh, dass er Button hinter sich hielt. "Der Atem von Jenson Button im Nacken zum Schluss des Rennens war extrem, aber es hat noch nicht gereicht. Dennoch muss ich sagen, dass Platz 4 drin war", so Rosbergs Analyse. Nur knapp acht Zehntelsekunden Vorsprung rettete Rosberg vor dem WM-Spitzenreiter ins Ziel. Der Engländer, der jetzt 64 Punkte auf dem Konto hat, behauptete natürlich seine Führung im WM-Klassement. Durch seinen Sieg verkürzte Vettel, der nach der Pole und dem Sieg auch noch die schnellste Rennrunde für sich verbuchte, bei jetzt 39 Punkten auf 25 Zähler. Alles bleibt offen.
Quelle: Zweiter Doppelsieg fr Red Bull - Formel 1 | News | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
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Massa sieht auf linkem Auge wieder
Felipe Massa hat sein in Mitleidenschaft gezogenes linkes Auge laut der 'Gazzetta dello Sport' wieder geöffnet. Der Leibarzt des Formel-1-Fahrers aus Brasilien, Dino Altmann, wurde mit den Worten zitiert: "Felipe hat das linke Auge geöffnet und sieht uns." Es seien keine sichtbaren Schäden erkennbar, sagte Altmann. Zuvor war befürchtet worden, dass sich der 28-jährige Brasilianer bei seinem Horror-Crash eine Schädigung des Sehnervs zugezogen hat.
Massa kann nach Aussagen von Chefarzt Peter Bazso eventuell in anderthalb Wochen und "auf eigenen Beinen" das Krankenhaus verlassen. Die Genesung des Ferrari-Piloten mache "gleichmäßige" Fortschritte, sagte er im ungarischen Fernsehen. Er könne immer längere Sätze sprechen. Bazso: "Es ist zu erwarten, dass Massa die Klinik auf eigenen Beinen verlässt und wenn seine Genesung in diesem Tempo weitergeht, kann dies schon in zehn Tagen passieren".
Massa: "Was ist passiert - warum bin ich hier?"
Am Montag war Massa aus dem künstlichen Koma erwacht. Laut der 'Gazzetta dello Sport' waren die ersten Worte des Brasilianers in Richtung Arzt: "Was ist passiert, warum bin ich hier?" Auch seinen Bruder Eduardo soll Massa gefragt haben: "Was mache ich hier im Krankenhaus?" Erinnern kann er sich demnach nicht an den Unfall auf dem Hungaroring, bei dem ihn eine Metallspirale am Kopf getroffen hatte.
Die Ärzte hatten Massa wegen schwerer Kopfverletzungen operiert und danach in ein künstliches Koma versetzt. Massa wird nach ersten ärztlichen Diagnosen mindestens sechs Wochen lang ausfallen. Somit müsste der Vize-Weltmeister auf jeden Fall bei den nächsten beiden Grand Prix in Valencia (23. August) und Spa-Francorchamps (30. August) pausieren. Fraglich ist derzeit aber, ob die Pause nicht bei weitem länger sein wird. Der Leibarzt des Südamerikaners erklärte, dass ihm der behandelnde Neurologe mitgeteilt habe, dass Massa "ein kleines Ödem" (Schwellung) im Hirn-Nervengewebe erlitten habe. Es handele sich aber nicht um ein Hämatom oder gar eine Verletzung, beruhigte Altmann.
Unterdessen hat FIA-Chef Max Mosley einen Bericht der Sicherheitskommission des Internationalen Automobilverbandes angefordert. Dies teilte die FIA am Montag mit. Hintergrund war neben Massas Unfall auch der tödliche Unfall von Henry Surtees vor knapp anderthalb Wochen in der Nachwuchsserie GP2. Er war von einem herumfliegenden Reifen am Kopf getroffen worden.
Quelle: Massa sieht auf linkem Auge wieder - Formel 1 | News | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
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29.07.2009, 04:03
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#9 (permalink)
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Schumi schließt Comeback nicht aus
Die Spekulationen um eine Rückkehr von Rekordweltmeister Michael Schumacher in die Formel 1 laufen weiter auf Hochtouren. Nun hat der 40-Jährige die Gerüchte selbst angeheizt. Schumi schloss einen Einsatz in den kommenden Formel-1-Rennen nicht kategorisch aus. Es sei in erster Linie Ferraris Entscheidung, sagte Schumachers Sprecherin, Sabine Kehm.
"Und wenn Ferrari auf Michael zukommt, wird er sich damit auseinandersetzen", erklärte sie. Bis zum nächsten Formel-1-Rennen am 23. August in Valencia bleibt der Scuderia genügend Zeit für eine Entscheidung. Aufgrund des Testverbots während der Saison ist keine Eile geboten. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali wollte einen Start des 91-maligen Grand-Prix-Siegers beim kommenden Rennen am 23. August in Valencia nicht ausschließen. Die Scuderia will zu gegebenem Zeitpunkt ihre Entscheidung bekanntgeben.
Möglich ist aber auch, dass Schumacher erst beim übernächsten Rennen in Spa sein Comeback feiert. Da der Deutsche den neuen Kurs in Valencia nicht kennt, könnte beim Europa-GP Marc Gene vorübergehend Massas Cockpit übernehmen. Dies will 'Auto Bild Motorsport' von einem ranghohen Teammitglied der Scuderia erfahren haben. Anschließend bestehe eine "realistische Chance", dass Schumi wieder im Ferrari sitzt. Eine externe Lösung wie Fernando Alonso werde ausgeschlossen, um gegenüber Massa loyal zu bleiben.
Schumi: Button holt die WM-Krone
In einem vor rund zwei Wochen beim Großen Preis von Deutschland und damit vor dem schweren Unfall seines ehemaligen Teamkollegen Felipe Massa geführten Interview mit der Illustrierten 'Bunte' schloss der 40-Jährige ein Comeback noch aus. Nun ist die Situation nach dem schweren Massa-Unfall jedoch anders. Zugleich erklärte der Ferrari-Berater: "Rein vom Kopf her und wie ich mich körperlich fühle, könnte man das Gefühl haben, dass ich noch um den Sieg mitfahren könnte."
In dieser Saison gehe er davon aus, "dass sich Jenson Button den Titel nicht mehr wegschnappen lässt". Für die nächste Saison sagte Schumacher voraus, dass Sebastian Vettel, "vermutlich von Anfang an noch konzentrierter angreifen" wird.
Quelle: Schumi schliet Comeback nicht aus - Formel 1 | News | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
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29.07.2009, 13:07
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#10 (permalink)
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oh je, das sollte er lassen... klar, wenns juckt ist es schwer zu widerstehen, aber er hat es überlebt und sollte froh darüber sein. seine rekorde sind sowieso nicht zu überbieten...
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30.07.2009, 01:33
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#11 (permalink)
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Michael bereit zu helfen
Michael ist bereit, Ferrari als Ersatz für Felipe Massa zu helfen.
 "Das Wichtigste vorweg: Gottseidank sind die Nachrichten von Felipe durchweg positiv. Ich wünsche ihm hiermit erneut alles Gute!
Ich habe mich heute Nachmittag mit Stefano Domenicali und Luca di Montezemolo besprochen und wir haben gemeinsam entschieden, dass ich mich darauf vorbereiten werde für Felipe einzuspringen. Obwohl das Thema Formel 1 für mich seit langem und komplett abgeschlossen war, kann ich aus Verbundenheit zum Team diese unglückliche Situation nicht ignorieren. Als Wettkämpfer, der ich nun mal bin, freue ich mich aber auch auf diese Herausforderung."
Quelle: Michael Schumacher - Official Website - presented by Motorsport-Magazin.com
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31.07.2009, 02:44
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#12 (permalink)
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Pressestimmen: Begeisterung in der ganzen Welt
ITALIEN:
Gazzetta dello Sport: "Er kommt wieder. Er konnte nicht Nein sagen und Ferrari konnte nicht auf ihn verzichten. Das schönste Paar in der Geschichte der Formel 1 kommt in einem dramatischen Umstand wieder zusammen: Der Unfall von Felipe Massa. Und die ganze Formel 1 feiert. Jetzt werden wir wieder die Freude haben, den größten Meister aller Zeiten auf der Rennstrecke zu sehen. Schumachers Rückkehr wird viele Debatten auslösen, sie wird aber dieser krisengeschüttelten Formel 1 viel geben. Schumacher wird für Spaß sorgen. Ein Geschäft für alle Beteiligten."
Corriere dello Sport: "Schumacher kehrt in die Formel 1 zurück, ein Beschluss, in dem Handlungswille und Gefühl verbunden eng sind. Dann wird auch das Geld eine Rolle spielen, doch in diesem Moment ist dieser Aspekt nicht so wichtig. Mit seinem Perfektionismus trainiert Schumacher schon für Valencia. Wenn Schumacher nicht Räikkönens Tempo halten wird, ist er wegen der langen Ruhepause entschuldigt. Sollte er besser als Kimi fahren, kann man sagen: Logisch, er hat ja sieben WM-Titel gewonnen."
Tuttosport: "Ferrari verdient einen Applaus wegen der Art, mit der man kaltblütig eine besonders schwierige Phase in Angriff genommen hat. Mosley und Ecclestone, die einen Krieg gegen Montezemolo und die FOTA geführt haben, sollten nach Maranello pilgern und vor den Toren Ferraris auf die Knie gehen. Ab dem Rennen in Valencia werden die TV-Einschaltsquoten in die Höhe schießen, ein Wunder, der nur mit Schumacher und Ferrari möglich ist."
Il Giornale: "Die Rückkehr von Kaiser Schumi. Der Soldat Michael sagt 'Ja' und kehrt auf die Rennstrecke zurück. Wie traurig! In diesem Beschluss steckt etwas unglaublich Melancholisches. Von allen Mythen, die in Pension gegangen sind, war Schumacher der allerletzte, von dem wir ein Comeback erwartet hätten. Schumi ist als Nummer eins weggegangen und wird seine Meinung nicht ändern, hatten wir gedacht. Doch das Comeback ist eine unwiderstehliche Versuchung. Viele Sportmeister träumen von einem Rückzug in die Privatsphäre, die sie dann als langweilig empfinden. Im hohen Alter geben sie das Schlechteste von sich und am Schluss ruinieren sie alles."
Corriere della Sera: "Nach drei Jahren goldener Pension kehrt Schumacher wieder zurück. Der phantastische Weltmeister macht das nur wegen eines außerordentlichen Umstands. Sein Ex-Schüler Massa ist nach dem Unfall in Budapest K.o.. Das macht Schumis Rücktritt weniger traurig und weniger nostalgisch als das Comeback anderer Großen des Sports, die sich an ein Leben ohne Adrenalin nicht gewöhnen konnten."
ENGLAND
Daily Mirror: "Wir haben es gesagt: Zurück im Geschäft. Michael Schumacher ist mit 40 Jahren zurück in der Formel 1, eine Million Gewinn pro Tag."
The Express: "Der Altmeister springt für Massa ein."
The Star: "Schumacher ist zurück."
The Times: "Schumacher kehrt zurück."
The Independent: "Schumacher zurück im Rennen!"
The Sun: "Die Schu-Show geht weiter"
Daily Mail: "Schumi-Schocker! Siebenmalige Champion vertritt nach seinem Rückzug Massa."
SPANIEN
Marca: "Der Kaiser kehrt nach drei Jahren in die Formel 1 zurück."
El Pais: "Schumacher wieder in der Formel 1. Der legendäre Rennfahrer wird in Valencia fahren."
As: "Schumacher in Valencia mit Ferrari. Mit 40 Jahren ersetzt der siebenmalige Weltmeister Massa. Eine mutige Entscheidung, er kann wenig gewinnen und viel verlieren."
El Mundo Deportivo: "Schumacher ist zurück! Ferrari vertraut auf Schumi."
La Razon: "Ferrari lässt Schumacher wiederauferstehen. Perfekt für die Organisation. Viele werden den Kaiser im Kampf gegen Hamilton, Vettel, Räikkonen und eventuell Alonso sehen wollen."
El Mundo: "Michael Schumacher setzt Valencia in Flammen, der alte Weltmeister sagte Ja. Schumacher kehrt wie Lance Armstrong in die erste Reihe zurück. Wieder in Rot mit Ferrari, der Wagen, mit dem die Legende geschrieben wurde."
FRANKREICH
L'Equipe: "Unersättlicher Schumi. Der siebenmalige Weltmeister ist für den vorzeitigen Ruhestand nicht geschaffen. Das Schicksal ermöglicht ihm, die Grand Prix zu fahren, die ihm 1999 nach dem Unfall in Silverstone entgangen sind - ein Bein gebrochen, sechs Rennen verpasst."
BRASILIEN
Gazeta Esportiva: "Das Comeback des Mythos. Schumacher kehrt aus der Rente zurück, um Massa zu ersetzen."
Zero Hora: "Schumacher bestätigt Rückkehr aus Liebe zu Ferrari. ARGENTINIEN
La Nacion: "Der unvergleichliche Schumacher steht vor der Rückkehr. Die Fans erleben ein Wiedersehen mit einem, der schon zum Mythos aufgestiegen ist."
Quelle: Pressestimmen: Begeisterung in der ganzen Welt - Formel 1 | News | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
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01.08.2009, 02:29
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#13 (permalink)
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Massa geht es immer besser: Heimkehr am Montag
Felipe Massa wird am Montag aus dem Krankenhaus in Budapest entlassen und in sein Heimatland Brasilien zurückkehren. Das kündigte sein Leibarzt Dino Altmann im Militärkrankenhaus in Budapest an. Nach Aussage von Altmann sei Massa "guter Stimmung". So soll Massa auf die Neuigkeit, dass er von Michael Schumacher vorerst ersetzt werden soll, gesagt haben: "Mal sehen, ob ich ihn das Auto fahren lasse."
Trotz der Verletzungen am Kopf und eines erlittenen Schocks der Gallenblase ist Massa auf dem Weg der Besserung. Altmann bestätigte, dass Massa den Kopf und seine Gliedmaßen wieder ohne Probleme bewegen kann. "Der Sicherheitsgurt hat seinen Körper und seine Gedärme heftig zusammengedrückt. Seine Gallenblase hat einen Schock erlitten", sagte ein Mediziner der Klinik. Diese Entzündung sei allerdings, "wie sein gesamter Zustand", auf dem besten Wege zur baldigen Heilung. Wie lange die komplette Genesung des Brasilianers noch dauern wird, dazu gab Altman kein Statement ab. Es bedürfe aber keiner Sonderbehandlung.
Wie Ferrari auf seiner Internetseite bekanntgab, machte Massa bereits seine ersten Schritte. Am Mittwoch sollte er nach Teamangaben auch die Intensivstation des AEK-Krankenhauses in Budapest verlassen.
Massa könne auch aufrecht sitzen und sprechen. Alles verlaufe extrem gut, hieß es auf der Ferrari-Seite. Massas Leibarzt Altmann ist sich sicher, dass der 28-Jährige wieder zurück ins Cockpit kehrt. "Ich habe keinen Zweifel, dass Felipe wieder fahren können wird. Ich bin ganz sicher", sagte Altmann der 'Gazzetta dello Sport'. Nur den Zeitpunkt ließ der Mediziner offen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone glaubt nicht daran, dass Massa "noch in dieser Saison" wieder fahren wird.
Quelle: Massa geht es immer besser: Heimkehr am Montag - Formel 1 | News | Ergebnisse | Live | Video - sport.de
die beste meldung des tages! auch wenn ich glücklich bin, schumi noch mal in der f1 zu sehn, so bin ich erst recht glücklich, daß felipe nix ernsthaftes passiert is! er wird wieder gesund werden und das is die hauptsache!
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01.08.2009, 09:10
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wohl war^^
ist aber echt ne geile sache mit schumi... und wie man ihn kennt, wird er wieder vorne mitmischen. an massas stelle würde ich das mit gemischten gefühlen betrachten btw
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01.08.2009, 10:28
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#15 (permalink)
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Und ich dachte seinerzeit "endlich ist der Sp*cken von der Bildfläche verschwunden" und die Rennen werden wieder sehenswert!
Aber da habe ich mich getäuscht. Mein Beileid an alle die sich im Jahr 2009 (besser den Rest der Saison) die dämlichen Kommentare der Moderatoren im TV anhören müssen. Eventuell liegt es ja grade genau an diesen Kommentaren der Sportberichterstatter, Niki Lauda inbegriffen (ich weiß, dass er das Geld braucht, aber sich so dumm zu verkaufen, hat er das wirklich nötig?)
Human
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