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18.02.2010, 01:47
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Formel 1 Sammelthread 2010
Vettel zum Test-Auftakt Schnellster
Der neue Rote Bulle von Sebastian Vettel kommt immer besser ins Rollen und Michael Schumacher gewinnt mehr und mehr Zuversicht . Zum Auftakt der zweiten Testwoche mit dem Red Bull RB6 raste Vettel in Jerez de la Frontera erstmals zur Tagesbeszeit. In 1:22,593 Minuten blieb der Vize-Weltmeister allerdings rund drei Sekunden über der Bestzeit der ersten Testwoche von McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton. Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen waren die Zeiten aber auch kaum vergleichbar.
Bis zum Mittag behinderte Regen die Testfahrten, die regenfreien Stunden bis zirka 15 Uhr nutzte Vettel am besten und verbesserte nach 103 gefahrenen Runden seine persönliche Jerez-Bestzeit mit dem RB6 gleich um fast 6 Sekunden. Zweitbester hinter dem Deutschen war Hamilton, der sich in den letzten Minuten trotz schlechter Bedingungen noch bis auf 0,424 Sekunden an Vettel heranschob. Zuvor hatte der Brite wegen eines Defekts eine von fünf Test-Unterbrechungen verursacht. Auf Rang drei landete Ferrari-Mann Felipe Massa, der am frühen Nachmittag ebenfalls mit einem technischen Problem liegen geblieben war.
Schumi: Zuverlässiges und siegfähiges Auto
Michael Schumacher, der zwischenzeitlich das Klasssement angeführt hatte, blieb mit seinem Mercedes-Silberpfeil zwar von Defekten verschont, wurde allerdings durch einsetzenden Regen bei einer Rennsimulation eingebremst und belegte am Ende mit 1,210 Sekunden Rückstand auf Vettel nur den 6. Platz. Mit 111 gefahrenen Runden war Schumi allerdings fleißigster Pilot und stellte damit einmal mehr seine Fitness unter Beweis.
"Heute war das Wetter wieder extrem wechselhaft, und dadurch war es etwas kompliziert, unser Programm durchzuziehen und einen Überblick über die Kräfteverhältnisse zu gewinnen", sagte Schumacher, der am Donnerstag das Cockpit seinem Teamkollegen Nico Rosberg überlässt. "Wir haben viele Runden gedreht, was uns darin bestätigt, dass wir ein zuverlässiges Auto haben. Von den Eindrücken und Daten, die wir dabei bekommen, können wir auch sagen, dass wir ein siegfähiges Auto haben."
Hinter Schumacher ereichte Adrain Sutil (+1,679 Sekunden) im Force India Rang 7. Timo Glock kam mit seinem Virgin Racing erneut nicht in die Gänge. Der 27-Jährige absolvierte die wenigsten Runden der 12 Piloten. Nur zehnmal umkreiste er den Kurs und lag auch mit seiner besten Rundenzeit (1:32,417) weit abgeschlagen am Ende des Klassements. Schon bei den Testfahrten in der Vorwoche an gleicher Stelle hatte Glock nur wenige Kilometer für sein neues Team fahren können.
Das neue Team Lotus absolvierte dagegen bei der Jungfernfahrt seines ersten Autos auf Anhieb 76 Runden. Mit 9,255 Sekunden auf die Tagesbestzeit war Testfahrer Fairuz Fauzy allerdings nur unwesentlich schneller als Glock und belegte den vorletzten Platz. Die Testfahrten dauern noch bis Samstag.
Quelle: Vettel zum Test-Auftakt Schnellster - sport.de
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21.02.2010, 02:20
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USF1 vor dem Aus - Villeneuve in den Startlöchern

Jacques Villeneuve steht vor einem Comeback in der Formel 1. Laut übereinstimmenden Medienberichten ist sich der Kanadier mit dem Team Stefan GP des Geschäftsmanns Zoran Stefanovic über einen Vertrag als Fahrer einig. Dabei hat der Rennstall noch gar keinen Startplatz für die neue Saison. Stefanovic bestätigte, dass das Team kurz vor der Verpflichtung des Kanadiers stehe. "Wir sind sehr nah an einem Vertrag mit Jacques Villeneuve", so der Serbe zu 'Autosport'.
Möglicherweise rückt das Team noch nachträglich in das Starterfeld. Denn noch immer - selbst drei Wochen vor dem Auftakt in Bahrain - ist nicht klar, mit wie vielen und vor allem mit welchen Teams die Formel 1 in die Saison startet. Auf dem Papier steht geschrieben, dass die FIA 13 Rennställe bestätigt hat. Doch um zwei Teams ranken sich wilde Gerüchte: USF1 und Campos Meta. Den beiden Rennschmieden fehlt schlichtweg das Geld, Campos hat angeblich noch nicht einmal ansatzweise ein rennfähiges Auto entwickelt. Und USF1 will erst beim 5. Rennen, dem Europa-Auftakt in Barcelona, erstmals an den Start gehen. "Wir arbeiten mit der FIA zusammen an einer Klärung, wie viele Rennen wir auslassen dürfen", bestätigte Ken Anderson der 'New York Times'. "Im Optimalfall dürften wir vier Rennen auslassen und in Barcelona antreten", hofft der USF1-Teamchef.
Ob die FIA diesen Antrag abknicken wird, darf ernsthaft angezweifelt werden. Damit steigen weiter die Chancen von Stefan GP, in drei Wochen in Manama an den Start gehen zu dürfen und zu können. Geschäftsmann Stefanovic hat mehr oder minder das komplette Toyota-Equipment und -Team übernommen und schon einen 12 Meter langen Container nach Bahrain verschifft. Für den 25. Februar plant Stefan GP die Präsentation des Autos, dem Stefan S-01. Anschließend sind dreitägige Testfahrten in Portimao geplant. Und das Fahrer-Duo steht nun auch fest. Neben Villeneuve soll Kazuki Nakajima schon länger die Zusicherung haben, für Stefan GP zu fahren. Stefanovic bestätigte jedenfalls, dass einer seiner beiden Fahrer ein Japaner ist.
Villeneuve sticht Schumi II aus
Sollte der 38-jährige Villeneuve wirklich in die Formel 1 zurückkehren, wäre er der fünfte Weltmeister im Fahrerfeld. Neben Titelverteidiger Jenson Button, Lewis Hamilton und Fernando Alonso wird auch Rekordchampion Michael Schumacher nach drei Jahren Pause bei Mercedes in den Grand-Prix-Zirkus zurückkehren. Brisanz pur: Villeneuve hatte 1997 gegen Schumacher den Titel geholt. Die Formel-1-Fans würde die Rückkehr des Schumi-Feindes sicherlich freuen.
Nur bei einem wird keine Freude ausbrechen: Ralf Schumacher. Der Deutsche war vor kurzem mit Stefan GP in Verbindung gebracht worden. Nun scheint er von Villeneuve ausgestochen worden zu sein. Keine schöner Niederlage ? schließlich versuchte sich Villeneuve zuletzt relativ erfolglos in der NASCAR-Serie in den USA. Dass er an eine Rückkehr in die 'Königsklasse' glaubt, gab er in einem Interview zu. "Das wäre eine großartige Gelegenheit. So wie das Team angeblich von Bernie Ecclestone unterstützt wird, muss man davon ausgehen, dass sie es in die Startaufstellung schaffen", sagte der 38-Jährige zu 'auto motor und sport'. "Mit dem Material von Toyota könnten sie das beste neue Team werden", so der Kanadier weiter.
Quelle: USF1 vor dem Aus - Villeneuve in den Startlchern - sport.de
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25.02.2010, 01:55
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Letzter Test: Es gibt viel zu tun

Letzte Probefahrt: 17 Tage vor dem WM-Auftakt beginnt für die Formel 1 der finale Härtetest. "Barcelona wird in dieser Hinsicht ein wichtiger Test für alle sein und uns genauere Informationen über die Performance unseres Autos geben", sagte Rekordweltmeister und Rückkehrer Michael Schumacher mit Blick auf das, was an Feintuning am neuen Silberpfeil noch geleistet werden muss.
"Wir haben in Barcelona noch einiges zu tun, aber insgesamt sind wir in einer guten Form für den Saisonstart", lautete der Ausblick von Mercedes-Teamchef Ross Brawn.
Nach Valencia und zweimal Jerez haben die Teams vom 25. bis 28. Februar auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona zum letzten Mal die Chance, auf der Strecke ihre Autos fit für die Saison zu machen. Vier Tage, mehr nicht, dann ist das offizielle Testen in dieser Saison vorbei. Container und Koffer werden gepackt, die Autos verschickt - auf geht's nach Bahrain zum WM-Auftakt vom 12. bis 14. März.
Ferrari gehört die Favoritenrolle
Doch vorher geben Schumacher & Co. noch mal richtig Gas. Die Wetteraussichten verheißen zwar keine Hitze wie in der Wüste von Sachir zwei Wochen später, zumindest ist aber kein Regen wie zuletzt teilweise in Jerez prognostiziert. Für Mercedes wird Nico Rosberg den letzten Test der spanischen Probewochen eröffnen, Schumacher fährt Freitag und Sonntag.
Zweifelsohne wird vor allem Fernando Alonso die Blicke der spanischen Fans auf sich ziehen. Bis dato erwies sich sein neuer Ferrari F10 als schneller 'Dauerläufer'. Der Konkurrenz ist das nicht entgangen. "Ich denke, Ferrari hat ein sehr starkes Auto", sagte bereits Weltmeister Jenson Button von McLaren-Mercedes. Und Scuderia-Neuzugang Alonso stellte den Ferrari-Mechanikern bei einer Momentaufnahme nach dem Test vor einer Woche in Jerez ein glänzendes Zeugnis aus: "Das ist das beste Auto, das ich jemals hatte."
Der zweimalige Weltmeister und sein brasilianischer Teamkollege Felipe Massa zählen zu den WM-Kandidaten. Der deutsche Vizeweltmeister Sebastian Vettel und dessen Red-Bull-Rennstallrivale Mark Webber sowie die McLaren-Piloten Button und Lewis Hamilton gehören aber auch zu den Hauptkonkurrenten von Schumacher und Rosberg im Kampf um die Krone der Königsklasse. Red-Bull-Renningenieur Ian Morgan erklärte vor dem Test auf dem 4,655 Kilometer langen Kurs in Katalonien: "Wir werden uns auf die letzten Vorbereitungen für Bahrain konzentrieren, dazu gehören auch einige Rennsimulationen."
Elf der 13 gemeldeten Teams für die Saison 2010 werden am Barcelona-Test teilnehmen. Neuling Nico Hülkenberg im Williams, Adrian Sutil im Force India und Timo Glock im Virgin werden das deutsche Fahrer-Sextett komplettieren. Die beiden geplanten neuen Teams Campos (Spanien) und USF1 (USA) treten nicht an. Sie haben noch kein fertiges Auto. Besonders hinter der Zukunft von USF1steht ein sehr großes Fragezeichen.
Quelle: Letzter Test: Es gibt viel zu tun - sport.de
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15.03.2010, 00:47
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Vettel Pechvogel - Schumacher mit gutem Einstand
Fernando Alonso hat einen perfekten Saisoneinstand gefeiert. In seinem ersten Rennen für Ferrari siegte der Spanier vor seinem Teamkollegen Felipe Massa (+ 16,099 Sekunden) und McLaren-Pilot Lewis Hamilton (+ 23,181). Sebastian Vettel hatte großes Pech, weil ihm technische Probleme den sicher geglaubten Sieg raubten. Ein angebrochener Auspuff zerstörten die Siegträume des Red-Bull-Fahrers, der immerhin noch einen 4. Rang ins Ziel brachte (+ 38,799). Auf den Plätzen fünf und sechs folgten die Mercedes-Fahrer Nico Rosberg (+ 40,213) und Michael Schumacher (+ 44,163). Schumacher nahm es gelassen, chancenlos gewesen zu sein. "Es wäre verfrüht, jetzt schon Prognosen zu wagen. Ich habe schon häufiger zu Beginn große Abstände gehabt und bin dann am Ende um die Meisterschaft gefahren." Sein Teamchef und alter Freund Ross Brawn reagierte ziemlich enttäuscht: "Es war eine respektable Leistung, aber nicht berauschend. Wir haben noch viel zu tun." Lob gab es dagegen von Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Michael fuhr bei seinem Comeback ein gutes Rennen - ein besseres Ergebnis war mit seinem Auto heute nicht möglich."
Vettel war hingegen frustriert. "Wenn man so problemlos in Führung liegt, ist es natürlich schade, wenn es nicht klappt. Der vierte Platz ist Schadensbegrenzung. Wir hatten das Rennen bis dahin im Griff", sagte der 22-Jährige enttäuscht. Adrian Sutil beendete das erste Rennen der Saison auf Position 12. Nico Hülkenberg hatte im ersten Formel-1-Rennen seiner Karriere mit Problemen zu kämpfen und landete in seinem Williams auf Rang 14. Nicht die Zielflagge sah Timo Glock vom neuen Virgin-Team.
Beim Start war noch alles nach Plan gelaufen für Vettel, der unbedrängt als Erster in die in die erste Kurve bog. Alonso machte Druck auf Massa und schob sich in Kurve 2 vorbei. Rosberg erwischte einen guten Start und schnappte sich gleich Hamilton. Auch Schumacher machte einen Platz gut, weil Webber Probleme hatte. Einen miserablen Beginn hatte dagegen Sutil, der nach einer Berührung mit Petrov von Platz 10 auf 23 zurückfiel. Das Rennen war damit schon vor der ersten Kurve praktisch gelaufen. Umso bemerkenswerter war die Aufholjagd des Force-India-Piloten. Ohne das Missgeschick beim Start wären sicher Punkte für Sutil möglich gewesen.
Schumacher fuhr bei seinem Comeback ein gutes, aber unauffälliges Rennen. Allerdings hatte der 41-Jährige etwas Mühe, den Kontakt zur Spitze zu halten. Nach fünf Runden fehlten dem Mercedes-Piloten schon 11 Sekunden auf den führenden Vettel, der an der Spitze das Tempo vorgab und auch die Ferrari-Piloten Alonso und Massa auf Distanz hielt. Nach zehn Runden zeichnete sich ab, dass Rosberg und der Rest des Feldes es nicht schafften, das Tempo von Vettel und den Ferrari-Piloten mitzugehen. Speziell Rosberg und Schumacher spürten den Atem ihrer Verfolger Hamilton und Webber im Nacken.
Neulinge zahlen viel Lehrgeld
In Runde 16 steuerten Schumacher und Hamilton als erste Topfahrer gemeinsam die Box an. Bei beiden lief alles glatt, Hamilton blieb vor Schumacher. Einen Umlauf später kamen Alonso, Rosberg, Webber und Button. Rosberg stand jedoch etwas länger als die Konkurrenten. Die Folge: Der Mercedes-Pilot verlor eine Position und kam unmittelbar vor Teamkollege Schumacher zurück auf die Strecke.
Vettel und Massa kamen in Runde 18 zum Reifenwechsel, wobei die Red-Bull-Crew den Führenden in Rekordzeit abfertigte und der 22-Jährige die Spitze problemlos verteidigte. Mit den neuen harten Reifen schien Alonso jedoch etwas besser zurechtzukommen als Vettel, denn der Spanier machte unmittelbar nach dem Stopp zwischen vier und fünf Zehntel pro Runde gut. Erst ab Runde 25 stabilisierten sich Vettels Rundenzeiten wieder und er hielt die Ferrari-Fahrer auf Distanz. Ein beruhigendes Polster fuhr sich der Red-Bull-Fahrer jedoch nicht heraus - die rote Gefahr lauerte permanent. In Runde 33 wurde es besonders eng, als Alonso fast im Getriebe des Red Bull hing. Über Boxenfunk meldete Vettel Probleme mit der Leistung. Einen Umlauf später war es dann soweit: Der 22-Jährige musste Alonso und auch Massa nahezu kampflos passieren lassen. Wenig später zog auch Hamilton vorbei, weil am Red Bull offenbar der Auspuff angebrochen war. Vettel kämpfte jedoch - buchstäblich aus dem letzten Loch pfeifend - um jeden Meter und rettete den 4. Platz vor dem bedrohlich nah gekommenen Rosberg.
Hinter Rosberg und Schumacher belegte Weltmeister Jenson Button im McLaren-Mercedes den 7. Platz, gefolgt von Red-Bull-Fahrer Mark Webber, Vitantonio Liuzzi im Force India und Williams-Mann Rubens Barrichello, der sich als Zehnter noch einen WM-Punkt sicherte. Barrichellos Teamkollege musste bei seinem Formel-1-Einstand Lehrgeld zahlen. Ein Dreher in der 3. Runde und ein anschließender unplanmäßiger Boxenstopp ließen nicht mehr als den 14. Platz zu. Ebenfalls noch viel Arbeit wartet auf Glock und sein Virgin-Team, das wie das neue Hispania Racing Team kein Auto ins Ziel brachte. Bester Neuling war somit Lotus, das mit Heikki Kovalainen (15.) wenigstens mit einem Wagen durchkam.
Quelle: Schumi: 'Es hat viel Spa gemacht' - sport.de
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26.03.2010, 23:07
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Schumi kämpft sich nach vorne
Das 2. Freie Training zum Australien-GP war eine klare Angelegenheit für McLaren. Schnellster war Lewis Hamilton vor seinem Teamkollegen Jenson Button (+ 0,275 Sekunden). Als bester Deutscher überzeugte Michael Schumacher im Mercedes, der sich Runde um Runde verbesserte und auf Rang 4 kämpfte (+ 0,710). Auf Rang 3 raste Red-Bull-Pilot Mark Webber. Der Lokalmatador hatte sich erst kurz vor Ende des Trainings an Schumacher vorbeigeschoben.
Adrian Sutil (Force India), der in der 1. Session Ersatzfahrer Paul di Resta sein Auto überlassen musste, landete auf Position sieben (+ 1,033). Mercedes-Pilot Nico Rosberg belegte den 10. Platz (+ 1,055). Patz 14 ging an Nico Hülkenberg im Williams (+ 1,744). Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel beließ es bei nasser Piste beim 16. Platz. Timo Glock wurde im Virgin mit großem Rückstand 21. (6,316 Sekunden).
Schumacher mit Entwicklung zufrieden
"Wir haben das Auto gut verbessert. Ich konnte konstant gute Runden fahren. Von daher bin ich zufrieden", sagte Schumacher. Dabei hatte es
lange so ausgesehen, als würde Schumacher abgeschlagen auf den hinteren Rängen landen. Der Grund war, dass Schumacher ein kleines technisches Problem bremste: Bei der Einfahrt in die Boxengasse machte der Mercedes-Motor seltsame Geräusche und lief unrund. Während der Ursachenforschung in der Box setzte Regen ein, sodass der 41-Jährige später nur auf nasser Piste trainierte. Gegen Trainingsende war die Piste jedoch wieder abgetrocknet, sodass sich Schumacher mit jedem Umlauf verbesserte. An die Topzeiten von Hamilton und Button, die beide bei Sessionbeginn und Trockenheit entstanden waren, kam Schumi aber nicht mehr heran.
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug urteilte: "Kein schlechter Auftakt bei schwierigen Witterungsbedingungen." Rosberg sagte: "Die erste Session war okay und wir haben ein paar gute Sachen gelernt. Aber der Nachmittag war etwas frustrierend. Wir haben noch einige Arbeit vor uns."
Vettel kostete ein Fahrfehler ein gutes Resultat. "Das war nicht ideal", sagte der Vize-Weltmeister zu seiner übermütigen Aktion. "Das Training war insgesamt etwas chaotisch und wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen."
Weiter Lehrgeld zahlen müssen die Neulinge. Formel-1-Einsteiger Hülkenberg steht immer noch im Schatten seines Williams-Kollegen Rubens Barrichello, der Neunter wurde und seinem jungen Teamgefährten mehr als 0,6 Sekunden abnahm. Glock hat mit den Kinderkrankheiten seines neuen Virgin-Renners zu kämpfen und drehte nur neun Runden. "Wir hatten Probleme mit der Getriebetemperatur. Ich werde langsam ungeduldig", sagte Glock.
Quelle: Schumi kmpft sich nach vorne - sport.de
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28.03.2010, 01:35
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Vettel: Der Sieg ist das Ziel
Sebastian Vettel (Red Bull Racing): "Das ist ein tolles Ergebnis für uns beide und fürs Team. Letzes Jahr hat Mark bei meinem Heimrennen die Pole Position geholt. Jetzt ist mir hier eine Art Revanche gelungen. Jetzt ist der Sieg ganz klar das Ziel. Aber hier weiß man nie, was passiert. Viel wird davon abhängen, ob es regnet oder nicht. Es kann eine frühe Safety-Car-Phase und Unfälle geben. Deshalb ist es gut, dass wir ganz vorne stehen."
Christian Horner (Teamchef Red Bull Racing): "Sebastian hat ein paar kleine Fehler gemacht. Aber ansonsten war seine Vorstellung brillant.
Die Reifen werden hier schon ein bisschen länger als in Bahrain halten. Deshalb werden die Boxenstopps nicht so früh kommen. Vielleicht gibt es auch ein paar Safety-Car Phasen."
Michael Schumacher (Mercedes GP): "Enttäuscht muss man nicht sein. Die Abstände sind realistisch, aber es ist ein bisschen schade. Eine schnelle Runde war wegen des Verkehrs nicht möglich. Ich musste meinen letzten Versuch vorzeitig abbrechen. Alles in allem bin ich zufrieden, ich stehe auf der sauberen Seite. Hoffen wir, dass das Wetter mir im Rennen helfen wird."
Norbert Haug (Mercedes-Motorsportchef): "Das ist nicht ganz das, was wir angepeilt hatten. Die beiden Red Bull und Alonso sind derzeit noch außer Reichweite. Nico und Michael haben geschafft, was derzeit mit unserem Auto erreichbar ist."
Nico Hülkenberg (Williams-Cosworth): "Es war wirklich turbulent heute. Und Barrichello war einfach schneller. Von meiner Position wird es sehr schwer noch in die Punkte zu fahren. Mal schauen, was,das Wetter macht.
Timo Glock (Virgin Racing): "Wir hatten schon das gesamte Wochenende Probleme. Deshalb bin ich froh, dass wir das Qualifying durchfahren konnten. Wir sind nicht in der Lage, mit leeren Tanks zu fahren. Sonst bin ich recht zufrieden. Wir müssen allerdings das Getriebe wechseln, das heißt natürlich, dass wir nach hinten versetzt werden. Das ist sehr ärgerlich."
Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes): "Das hätte wohl keiner erwartet, ich auch nicht. Ich habe einfach keine ordentliche Zeit hinbekommen. Vielleicht lag es an den Reifen. Ich werde versuchen, es im Rennen wieder gut zu machen."
Quelle: Vettel rast zur Pole im Albert Park - sport.de
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08.04.2010, 01:44
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Mercedes setzt in Barcelona alles auf eine Karte
Neun Pünktchen aus drei Rennen: Dennoch lässt sich Michael nicht aus der Ruhe bringen. Aber warum bleibt Schumi so cool?
Den Rekordmeister hat man aus seiner ersten Ära noch ganz anders in Erinnerung. Ehrgeizig und topmotiviert - und wenn es mal nicht lief, war er stocksauer. Selbst der Ausfall in Malaysia konnte dem 41-Jährigen die gute Laune nicht vermiesen. Zu Protokoll gab er nach seiner Nullnummer, beim nächsten Rennen am 18. April in Schanghai wieder voll angreifen zu wollen.
An seinem Silberpfeil wird es bis dahin allerdings keine großen technischen Verbesserungen geben. Daher ist Schumis Ziel für den vorerst letzten Übersee-Grand-Prix in China auch bescheiden. Auch RTL-F1-Experte Christian Danner geht davon aus, dass sich die Kräfteverhältnisse dort nicht ändern werden. Somit wird für Schumacher wohl auch in Schanghai keine Top-Platzierung drin sein. Red Bull, Ferrari und McLaren haben derzeit die Nase vorn. Auch Teamkollege Nico Rosberg stellte den siebenmaligen Weltmeister bislang in den Schatten.
Vielleicht bleibt Schumi so gelassen, weil er weiß, dass er zum Europa-Auftakt in Barcelona (9. Mai) ein komplett überarbeitetes Auto bekommt. Die Simulationsdaten seien vielversprechend: Schumacher sprach von einem "großen Schritt", Rosberg von "super Entwicklungen". In Barcelona "haben wir einiges vor", so Schumacher.
Offenbar setzt Mercedes seine ganze Hoffnung auf den GP von Spanien. Denn sollte Schumis Flitzer nicht bald siegfähig sein, will Teamchef Ross Brawn angeblich die Saison schon abhaken und sich voll aufs nächste Jahr konzentrieren. Bei Honda hatte es das 'Superhirn' genauso gemacht. 2008 entwickelte Brawn wie verrückt, um ein Jahr später Jenson Button im überlegenen Brawn GP zum Weltmeister zu küren.
Aber noch hat Schumacher sein erstes Jahr nach seiner 'Wiedergeburt' nicht abgehakt. "Die Hoffnung stirbt zuletzt, ich bin nach wie vor sehr optimistisch und positiv gestimmt. Und insofern: Lasst uns mal abwarten."
Quelle: Mercedes setzt in Barcelona alles auf eine Karte - sport.de
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